Wehsely: Europäische Städte stehen vor Herausforderung   

erstellt am
24. 11. 08

Acht Hauptstädte diskutieren beim Symposium "Die Zukunft des Alterns" Lösungsstrategien von demographischen Herausforderungen
Wien (rk) - "Wir stehen in Europa vor der Herausforderung einer älter werdenden Bevölkerung mit großen Auswirkungen auf zahlreiche Bereiche der Gesellschaft. Diese Herausforderung braucht den internationalen Austausch, um neue Ideen entstehen zu lassen. Das internationale Symposium 'Die Zukunft des Alterns' hat fruchtbare Diskussionen und einen Austausch über die Staatsgrenzen hinweg in Gang gesetzt", erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely zum Abschluss des zweitägigen Symposiums im Wiener Rathaus.

PolitikerInnen und ExpertInnen aus Belgrad, Bratislava, Budapest, Laibach, Prag, Sofia, Zagreb und aus Wien haben zahlreiche Themen behandelt. Jede Stadt hat ihre spezielle Ausgangssituation und auch ihre Zukunftspläne zum Thema "Die Zukunft des Alterns" in einem Städteporträt dargestellt. Wissenschaftliche Vorträge zur Demographie, Pensions- und Pflegepolitik in Europa haben das Programm ergänzt. Anschließend sind die Frage der Pflege und Betreuung betagter Menschen, die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Pensionssysteme sowie der Wandel in der Wahrnehmung älterer Menschen intensiv diskutiert worden.

Das Symposium "Die Zukunft des Alterns" im Rathaus hat die Stadt Wien mit Unterstützung der Erste Group Bank AG und der Vienna Insurance Group organisiert. Dr. Peter Bosek betont, wie wichtig der Erste Group Bank AG das Thema alternde Gesellschaft ist: "Die Lebenserwartung in ganz Europa, auch in Österreich, steigt. Jetzt können Frauen mit 83 Jahren und Männer mit 78 Jahren durchschnittlicher Lebenserwartung rechnen, 2050 werden es 90 und 86 Jahre sein. Wir müssen uns deshalb Gedanken machen, wie wir damit umgehen, sowohl als Stadt als auch als Bank und Versicherung."

Dkfm. Karl Fink, Generaldirektor der Vienna Insurance Group, begründet das Engagement am Symposium: "Die Vienna Insurance Group als größter österreichischer Versicherungskonzern in Zentral- und Osteuropa ist sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und lebt sie auch als Teil der Unternehmenskultur. Wir bieten unseren Kunden nicht nur maßgeschneiderte Vorsorgeprodukte für jeden Lebensabschnitt, sondern sehen es auch in unserer Verantwortung, jene Themen, die unser Leben in der Zukunft maßgeblich verändern werden, stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rufen. Das Symposium ‚Die Zukunft des Alterns' war eine hervorragende Gelegenheit, einen länderübergreifenden Dialog und einen internationalen Gedankenaustausch zum Thema ‚Pflege im Alter' zu schaffen. Mit unserer Unterstützung des Symposiums - zusammen mit unserem Partner Erste Group - möchten wir ein Zeichen setzen und einen Beitrag zur Vorbereitung auf die demographischen Veränderungen in unserer Gesellschaft leisten."
     
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