Bures: 334 Millionen Euro für NÖ-Infrastruktur-Konjunkturpaket  

erstellt am
16. 02. 09

Infrastrukturministerin Bures und Landeshauptmann Pröll präsentieren Maßnahmen mit "Dreifachnutzen" aus Konjunkturpaket Niederösterreich
Wien (sk) - Für die Jahre 2009 bis 2012 seien insgesamt 900 Millionen Euro an zusätzlichen Investitionen des Bundes für Straße und Schiene vorgesehen. Allein "334 Millionen davon fließen ins Land Niederösterreich", so Infrastrukturministerin Doris Bures am Vormittag des 16.02. bei der Präsentation der Maßnahmen aus dem Infrastruktur-Konjunkturpaket für das Land Niederösterreich. Dieses Konjunkturpaket sei eine "gemeinsame Kraftanstrengung, um alles zu tun, dass sich die Rezession nicht weiter vertieft, und um alles zu tun, um die Beschäftigung sowie den Wirtschaftsstandort zu sichern und Werte für die Zukunft zu schaffen", betonte Bures den "Dreifachnutzen" des Investitionspakets. Mit dem Konjunkturpaket für Niederösterreich würden 190 Millionen Euro in die Schiene und 144 Millionen Euro in die Straße investiert, so Bures bei der gemeinsamen Präsentation mit Landeshauptmann Erwin Pröll und Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann.

Die Bundesregierung nehme die wirtschaftlich schwierige Situation sehr ernst und unternehme alles, um gemeinsam gegenzusteuern. Es gelte zudem, die Krise auch als Chance zu nutzen, indem durch die Infrastrukturinvestitionen etwa dafür gesorgt wird, "Österreich für die Zeit nach der Krise fit zu machen", so Bures. So sei mit dem heute präsentierten Konjunkturpaket für Niederösterreich eine "Bahnhofsoffensive" möglich. Profitieren werden davon 18 Bahnhöfe, wo z.B. in Barrierefreiheit oder thermische Sanierung investiert werde. Dadurch sei zudem eine Modernisierung möglich, die deshalb so wichtig ist, weil Bahnhöfe auch als "Aushängeschild" fungieren.

Ein zentrales Anliegen ist der Infrastrukturministerin auch die Schaffung von zentralen Impulsen für den klein- und mittelständischen Bereich. So sollen insbesondere kleine Betriebe vor Ort (Maler, Elektriker etc.) von den Aufträgen im Zuge der Bahnhofsoffensive profitieren. Niederösterreich verfüge über eine Vielzahl an baureifen Projekten, die rasch umgesetzt werden können. Und Niederösterreich verfüge auch über das längste Bahnnetz Österreichs. Umso erfreulicher sei es da, dass man nun das Konjunkturpaket für Niederösterreich gemeinsam realisieren könne, so Bures, die nach der Pressekonferenz gemeinsam mit Pröll und Gabmann die Absichtserklärung für eine Kofinanzierung durch das Land Niederösterreich bei der Bahnhofsoffensive unterzeichnete. Niederösterreich übernimmt demnach 20 Prozent der nahverkehrsrelevanten Kosten für die Bahnhofsoffensive, das sind 16 Mio. von insgesamt 80 Mio. Euro.


Landeshauptmann Pröll dankt Faymann und Bures
Landeshauptmann Erwin Pröll bedankte sich abschließend bei Bundeskanzler Werner Faymann dafür, dass das Land Niederösterreich bei der Erarbeitung des Konjunkturpakets "intensiv eingeschaltet" war. Und auch Infrastrukturministerin Doris Bures sei nicht nur für die rasche Umsetzung zu danken, sondern auch dafür, dass sie den "konsequenten Kurs der Zusammenarbeit", den schon ihr Amtsvorgänger Werner Faymann gepflogen habe, "nahtlos übernommen hat".
     
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