Immo-Barometer Jänner 2009   

erstellt am
11. 02. 09

Immobilienmarkt trotzt laut aktuellem Immo-Barometer des Portals FindMyHome.at der Finanzkrise. Mieten und Eigentumspreise im ersten Monat des neuen Jahrs gestiegen
Wien (leisuregroup) - Um Satte 2,6 Prozent stiegen die Mietpreise im Jänner 2009 im Vergleich zum Vormonat. Auch die Eigentumspreise konnten ein Plus von 1,2 Prozent verzeichnen. "Nach einer rückläufigen Entwicklung in den letzten Monaten des Vorjahres erholt sich der Markt langsam wieder", sagen die beiden Immobilienxperten Benedikt Gabriel und Bernd Hlawa vom Portal FindMyHome.at, das monatlich die Durchschnittspreise von rund 6.000 am Portal angebotenen Immobilien im Immo-Barometer veröffentlicht. Der aktuelle Preis für Mietobjekte liegt bei exakt 12 Euro pro Quadratmeter. Eigentumsobjekte belaufen sich auf durchschnittlich 2.977 Euro. "Auffällig ist, dass sich vor allem in Top-Lagen wie beispielsweise der Inneren Stadt, Döbling oder Währing die Preise deutlich nach oben entwickelt haben", analysieren Gabriel und Hlawa.

Eigentumstrends im Jänner 2009.
Der Eigentumspreis stieg um 1,2 Prozent von 2.943 auf aktuell 2.977 Euro pro Quadratmeter. Besonders positiv haben sich die Bezirke Josefstadt (4.084 Euro und damit erstmals über der 4.000 Euro-Marke), Döbling (5.067 Euro) und die Innere Stadt (8.116 Euro) entwickelt. Der Durchschnittspreis für die inneren Bezirke liegt derzeit bei 3.243 Euro und liegt damit rund neun Prozent über dem Durchschnittswert der Bundeshauptstadt.

Miettrends im Jänner 2009.
Der durchschnittliche Mietpreis in der Donaumetropole kletterte von 11,7 Euro im Vormonat um 2,6 Prozent auf aktuell exakt 12 Euro nach oben. Zu den Gewinnern zählt Wieden, das mit einem Durchschnittspreis von 14,62 der zweitteuerste der inneren Bezirke ist. Der durchschnittliche Mietpreis in den inneren Bezirken beläuft sich derzeit auf 13,19 Euro und liegt damit zehn Prozent über dem Wiener Durchschnittswert. Auch die Schlusslichter Simmering und Favoriten konnten im Jänner erstmals wieder eine Preissteigerung verzeichnen.

Die Sicht der Makler.
"Wir registrieren prinzipiell eine starke Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Allerdings werden die tatsa¨chlichen Verka¨ufe immer langwieriger, da bei Fremdfinanzierungen deutlich sta¨rker gepru¨ft wird und mehr Eigenmittel und Sicherheiten gefordert werden. Daher schwenken auch immer mehr Wohnungssuchende letztendlich auf eine Mietwohnung um. Hier sind die Eigentu¨mer mehr und mehr bereit, um la¨ngere Leersta¨nde zu vermeiden, auch bei der Miete Verhandlungsbereitschaft zu zeigen. Dafu¨r wird im Gegenzug auch die Bonita¨t des Mieters sta¨rker u¨berpru¨ft", sagt Harald Brun von KREFINA Immobilien. "Zusammenfassend gesagt schauen alle Beteiligten immer sorgfa¨ltiger, wo jeder Euro investiert wird", so der Makler abschließend.

Über das Immo-Barometer.
Das Immo-Barometer basiert auf einer Datenquelle von rund 6.000 Objekten, welche auf FindMyHome.at im Beobachtungszeitraum online angeboten werden. Die Daten werden durch Online-Angaben von Immobilienmaklern, Bauträgern und privaten Immobilienanbietern generiert. Diese stellen einen Durchschnitt der angegebenen Objekte dar und können von tatsächlichen Verkaufspreisen abweichen. Datenquellenfehler und Irrtümer vorbehalten.
     
Informationen: http://www.findmyhome.at    
     
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