Schicker: "Ohne Umfahrungsring geht es nicht"   

erstellt am
19. 02. 09

UVP für S1-Schwechat-Süßenbrunn steht unmittelbar bevor
Wien (rk) - "Ein wichtiger Schritt", kommentiert Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudi Schicker die unmittelbar bevorstehende Einreichung des S1-Abschnitts Schwechat - Süßenbrunn zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). "Immerhin belegen die uns vorliegenden Daten aus dem Verkehrzählstellennetz der Stadt, dass im Norden Wiens eine deutliche Zunahme der Verkehrsbelastung zu verzeichnen ist. Neben den vielen Investitionen in den öffentlichen Verkehr ist die Nordost - Umfahrung notwendig, damit sowohl Südosttangente und Donauuferautobahn, als auch das restliche hochrangige Wiener Straßennetz entlastet werden."

Verkehrsministerium prüft ab März 2009
Nach umfangreichen Diskussionen in der Vergangenheit, einigten sich die einzelnen Beteiligten - ASFINAG, GemeindevertreterInnen bzw. Dienststellen der Landesregierungen - auf die heute vorliegende Trasse. Im März 2009 wird nun die Umweltverträglichkeitserklärung für diesen Abschnitt beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Prüfung eingereicht. Stadtrat Schicker unterstreicht den Nutzen für die Stadt: "Für die Wienerinnen und Wiener wollen wir eine Reduktion des Autoverkehrs im innerstädtischen Gebiet erwirken und dafür brauchen wir in erster Linie die Schließung des Umfahrungsrings."

Schutz der Wiener Wohnbevölkerung
Bezugnehmend auf die im Bereich des geplanten Abschnitts lebende Bevölkerung stellt Schicker abschließend klar: "Insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner in den Gebieten Albern, Essling sowie der Gartenheim- und Ivalidensiedlung können sich darauf verlassen: die Stadt Wien ist auf die Sicherstellung der Wohnqualität bedacht."
     
zurück