Ein leidenschaftlicher Techniker feiert seinen 101. Geburtstag   

erstellt am
24. 02. 09

Innsbruck (rms) - Aus seinem spannenden Leben als Elektrotechniker erzählt Ing. Franz Stöger gerne. Quer durch Österreich und im Krieg auch nach Italien kam er durch seinen Beruf - zunächst als Fahrdienstleiter der ÖBB, später dann als Kraftwerksleiter in Vorarlberg und zuletzt als Seilbahn-Techniker. Sozialreferent Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger gratulierte dem rüstigen Geburtstagskind am 24.02. im Heim St. Josef im Namen der Stadt zum 101. Geburtstag. Über das Geschenk - drei gute Flaschen Wein - freute sich Ing. Stöger besonders: "Danke, damit komme ich die nächsten Tage aus", meinte er humorvoll und stieß gemeinsam mit Sohn Prof. Peter Stöger auf seinen Geburtstag an.

"Ich war gerne Techniker"; stellt der Jubilar fest: "Wer hat schon das Glück, in seinem Beruf Bestätigung zu finden." Seine elektrotechnische Ausbildung erhielt der gebürtige Vorarlberger in der HTL Anichstraße. Einer seiner Mitschüler war der Landeshauptmann und Außenminister Karl Gruber, mit dem er auch später noch regen Kontakt hatte. Auch von der Verwandtschaft mit Abt Alois Stöger, der hin und wieder zu Besuch kam, erzählte Ing. Stöger.

Harte Zeiten erlebten Ing. Stöger und seine Frau nach Kriegsende, als die beiden eine ausgebombte Nachbarsfamilie in ihrer Zweizimmerwohnung nahe dem Westbahnhof aufnahmen. Im Heim St. Josef am Inn lebte Ing. Franz Stöger bis 2003 gemeinsam mit seiner Gattin, die 95 Jahre alt wurde.
     
zurück