jubi makes movie: Welturaufführung des Siegerfilms   

erstellt am
04. 03. 09

Innsbruck (rms) - Unter dem Motto "jubi makes movie" wurde im Rahmen des städtischen Bildungsprogramms "jubi - jugend.bildung.innsbruck" ein Filmprojekt der Extraklasse realisiert. Am 03.03. fand abends im Leokino die Welturaufführung des Siegerfilmes "Toleranz" der 4c-Klasse der Hauptschule Gabelsbergerstraße statt. "Toleranz ist in unserer Gesellschaft ein zentrales Thema. Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem hervorragenden Streifen", so Bildungsstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zum gelungenen Filmprojekt.

Im Schuljahr 2007/2008 wurde ein Projekt ausgeschrieben, das den Innsbrucker Hauptschülerinnen und -schülern das Medium Film näher bringen sollte. Die damals 3. Klassen der Hauptschulen waren eingeladen, zum Thema Integration und Toleranz im (Schul-)Alltag einen Drehbuchentwurf zu erarbeiten. Aus den eingereichten Werken kürte die Jury das Drehbuch "Toleranz" der Hauptschule Gabelsbergerstraße mit Klassenvorständin Michaela Schmolmüller zum Siegerprojekt, das im darauf folgenden Schuljahr als Film realisiert wurde. Zentrales Thema des Siegerfilms ist die Ausgrenzung und Mobbing in einer Klassengemeinschaft.

Im Herbst 2008 wurde im Rahmen einer Projektwoche aus dem Drehbuch ein richtiger Film. Nach Einführungen in die Medienarbeit und mit Assistenz von Medienexperten übernahmen die Schülerinnen und Schüler alle notwendigen Rollen: von Darstellern, Kamera, Tontechnik und Beleuchtung über Kostüm, Maske und Requisite bis hin zu Schnitt und sogar einem Making-Of-Team. Drei Tage lang wurde an mehreren Schauplätzen eigenständig gedreht, an zwei Tagen im Medienzentrum des Landes Tirol das Material geschnitten.

Zur Premiere konnten neben Bildungsstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Amtsvorstand Mag. Ferdinand Neu (Amt für Erziehung, Bildung und Gesellschaft), Bezirksschulinspektor Ferdinand Treml, Regierungsrat Edmund Mauracher und Univ.-Prof. Dr. Stephan Laske von der Universität Innsbruck begrüßt werden. Allen Schülerinnen bzw. Schülern wurde als Erinnerung an dieses aufregende Projekt eine Urkunde und eine DVD mit dem Film und dem "Making-Of" überreicht.

Mit dem Bildungsprogramm "jugend.bildung.innsbruck" unterstützt die Stadt Innsbruck als Schulerhalter Pflichtschulen in ihrer Qualitätsentwicklung. Organisiert ist das Programm in Arbeitsgruppen, in denen ehrenamtlich zahlreiche Pädagoginnen und Pädagogen mitarbeiten und als Profis vor Ort praxisnah ihre Erfahrungen einbringen. Externe Expertinnen und Experten ergänzen durch ihr Know-How und ihre wertvollen Impulse die Arbeiten. Eine wissenschaftliche Begleitung und Evaluation erfolgt durch das Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck.
     
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