Ganz Melk im Traktoren-Fieber   

erstellt am
22. 07. 09

Melk (stadt) - Der 2. August ist ein Pflichttermin für alle Traktor-Fahrer, -Interessierte und - Liebhaber. Der Gutsbetrieb des Stiftes Melk verwandelt sich wieder zum Mittelpunkt der rot-weiß-roten Fendt-Aktivitäten.

Allgäu zu Gast in Melk - Die Woche der kulinarischen Köstlichkeiten
Zum zweiten Mal findet der Fendt-Feldtag in Österreich statt und ganz Melk ist mit dabei. Die Melker Gastronomie bietet einen genussvoll kulinarischen Vorgeschmack auf dieses Großereignis mit Spezialitäten aus dem Allgäu - Heimat aller Fendt-Traktoren.

Eine Woche lang, vom 25.07.-02.08., ist das Allgäu zu Gast in Melk und verwöhnt seine Gäste mit Gerichten wie Flädlesuppe, Fleischkichla oder einem echten Bienenstich. Die Spezialitäten gibt es bei vielen Melker Gastronomen zu "entdecken"- Gasthof Teufner, Schwarzer Wirt, Schmankerlfleischerei Sdraule, Cafe Mistlbacher, Hotel Post, Cafe zum Fürsten und im Cafe Central. Um bei den vielen Spezialitäten den Überblick zu bewahren, gibt es in dieser Zeit eine eigene Allgäu Speisekarte!

Ein weiteres Highlight ist am 1. August der "Frühschoppen" am Rathausplatz, bei dem unter anderem original "allgäuer Alphornbläser" und echtes Fendtbier für die richtige Stimmung sorgen.

Kleine Fendt-Geschichte
Die handwerkliche Tradition der Familie Fendt geht zurück bis an den Anfang des
17. Jahrhunderts. Im Jahr 1635 ließ sich Schlossermeister und Turmuhrbauer Sylvester Fendt im Alter von 34 Jahren in Oberdorf (heute Marktoberdorf) nieder und begründete die Oberdorfer Fendt-Linie. Die Kirchturmuhrenherstellung wurde über einige Generationen betrieben.

Im Jahr 1898 übernahm Johann Georg Fendt als Spezialist für Turmuhren und Bleizugmaschinen den Betrieb seines Vaters Franz Xaver Fendt. Er erkannte schnell, dass die Zeit des Kirchenbaus vorbei war und begann den Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, sowie deren Reparatur.

Mit sehr viel Mut und handwerklichem Geschick gingen Johann Georg Fendt und sein Sohn Hermann inmitten der Weltwirtschaftskrise ans Werk. Ihre neue Idee war ein Kleinschlepper für die Allgäuer Wirtschaft. Nach einer etwa zweijährigen Orientierungsphase, vor allem mit dem Benzingrasmäher, war es 1930 so weit: Der erste Fendt-Dieselkleinschlepper konnte an den fortschrittlichen Landwirt Peter Guggemoss aus Burk bei Seeg im Allgäu ausgeliefert werden. Der zweite Fendt mit Dieselmotor ging im selben Jahr an den Marktoberdorfer Landwirt und Brauereibesitzer Franz Sailer. Er nannte seinen Schlepper "Dieselross". Damit war eine neue Marke geboren: Das Fendt-Dieselross.

Mit viel Fleiß, kreativen Ideen und einer ausgesprochenen Kundennähe entwickelte sich das Dieselross zu einer beliebten und zuverlässigen Arbeitsmaschine mit pfiffigen technischen Lösungen.

Der gute Ruf und die Faszination der Marke Fendt konnten sich in mehr als 75 Jahren permanent weiterentwickeln. Heute genießt Fendt höchstes Ansehen in Europa und weit darüber hinaus. Zurückzuführen ist der stete Erfolg wohl vor allem auf die einzigartige Unternehmenskultur bei Fendt, verbunden mit einer extrem hohen Identifikation und Motivation der MitarbeiterInnen sowie einer besonders hohen Leistungsbereitschaft und dem Willen, in allen Bereichen des Unternehmens die Besten zu sein.

Zahlreiche Pionierleistungen und hohe nationale und internationale Auszeichnungen begleiten den Weg der Firma und der Marke Fendt.

Programm

"Wir präsentieren unsere gesamte, von 70 bis 360 PS reichende Traktoren-Palette sowie unser umfangreiches Grünland- und Erntetechnikprogramm", kündigen die beiden Fendt-Werksbeauftragten für Österreich, Erwin Hiegesberger und Ernst Weihele, an. 50 Traktoren sind den ganzen Tag über auf den Feldern unterwegs. Als für österreichische Verhältnisse echte Exoten werden dabei auch Challenger Raupen-Schlepper zu sehen sein.

Ein neues Kapitel in der noch jungen Geschichte des rot-weiß-roten Fendt Feldtages will man mit einer eigenen Gründlandvorführung aufschlagen. Auf 3 Hektar ist das komplette Fendt-Gründlandprogramm nicht nur ausgestellt, sondern ebenfalls live im Einsatz zu bewundern.

Nicht fehlen dürfen natürlich auch einige Modelle aus der Fendt-Mähdrescher-Palette. Als echte Österreich-Premiere kündigt Fendt die Präsentation der neuen Obst- und Weinbautraktoren der Baureihe 200 Vario an.

Dank der unmittelbaren Lage an der Ausfahrt Melk der Westautobahn (A1) ist der Fendt Feldtag aus ganz Österreich auf direktem Weg erreichbar. Für all jene, die an diesem Tag ohne ihr eigenes Auto anreisen wollen, organisieren die meisten Fendt-Partner die An- und Abreise mit Bussen. Parkmöglichkeiten sind für Pkw und Busse in ausreichendem Maße vorhanden.

9.30 Uhr: Möglichkeit zur Teilnahme an der Messe in der Stiftskirche Melk
10.30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung auf dem Feld
11.00 Uhr: Vorstellen der Traktoren und Geräte inklusive der neuen Spezialtraktoren-Generation 200 V/F/P Vario
13.00 Uhr: Fendt-Erntetechnik im praktischem Einsatz
14.00 Uhr: Praktischer Grünlandeinsatz
     
Informationen: http://www.stadt-melk.at    
     
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