33. Innsbrucker Festwochen    

erstellt am
13. 08. 09

Bundespräsident Fischer eröffnete die Festwochen auf Schloss Ambras
Innsbruck (altemusik.at) - Mit einem Festakt im Spanischen Saal von Schloss Ambras wurden am 12.08. in Anwesenheit von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die 33. Innsbrucker Festwochen eröffnet. In seiner Rede strich Fischer die positive Atmosphäre und künstlerische Attraktivität des Festivals für Alte Musik heraus. Das Staatsoberhaupt bedankte sich beim scheidenden künstlerischen Leiter René Jacobs. Seinem Nachfolger, Alessandro De Marchi, sprach er Mut zu künstlerischen Entscheidungen zu: „Die Latte in Innsbruck liegt hoch, aber Latten sind dazu da, sie zu überspringen.“ In Anlehnung an das Motto der Festspiele „Letzte Helden“ erinnerte der Bundespräsident an jene Menschen, die in karitativen Einrichtungen oder unter Einsatz ihres Lebens dem Begriff des „Helden“ bis heute Gültigkeit verleihen.

Landeshauptmann Günther Platter strich die Bedeutung des Kulturlandes Tirol und seiner vielhundertjährigen Geschichte vom Minnesang bis heute heraus. Bürgermeisterin Hilde Zach hob die hohe regionalwirtschaftliche Bedeutung der Innsbrucker Festwochen hervor, die gerade in schwierigen Zeiten nicht unterschätzt werden dürften. Auch habe das Festival in den Jahren unter Jacobs’ Leitung eine bedeutende Entwicklung durchgemacht. „Die Anwesenheit des Bundespräsidenten belegt: Neben Bregenz und Salzburg sind die Innsbrucker Festwochen längst kein Stiefkind mehr“, so Zach. Beide Politiker bedankten sich beim scheidenden Leitungsteam und wünschten den neuen Verantwortlichen alles Gute für die bevorstehende Arbeit in Innsbruck.

An die 400 geladene Gäste hatten sich für den Festakt bei strahlendem Sommerwetter im Garten des Renaissanceschlosses eingefunden. Die 33. Innsbrucker Festwochen, die unter dem Motto „Letzte Helden“ stehen und Joseph Haydn (1732-1809) gewidmet sind, präsentieren vom 12.-29. August zwei Opernproduktionen, zahlreiche Konzerten Alter Musik und ein umfangreiches Rahmenprogramm.
     
Informationen: http://www.altemusik.at    
     
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