LH Pröll: "Museum mit Ausstrahlung weit über NÖ hinaus"   

erstellt am
25. 09. 09

Arnulf Rainer-Museum im Frauenbad in Baden
Baden (nlk) - „Die Augen aller Kulturinteressierten richten sich heute auf den Kulturschauplatz Niederösterreich", meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Vormittag des 25.09. im Rahmen einer Pressekonferenz zur Eröffnung des Arnulf Rainer-Museums im Badener Frauenbad.

„Dieses Museum wird eine Ausstrahlung weit über Baden und Niederösterreich hinaus entwickeln", betonte der Landeshauptmann. Mit Initiativen wie dem Rainer-Museum wolle man niederösterreichischen Künstlern mit Weltruhm „die entsprechende Wertschätzung entgegen bringen und ihnen eine Heimstätte für ihr kulturelles Schaffen bieten". Denn das Bundesland Niederösterreich sei zum einen „bekannt auf Grund seiner Geschichte und Tradition, zum anderen aber auch bekannt für die Offenheit, das Moderne und das Neue". Das Rainer-Museum im klassizistischen Frauenbad in Baden sei daher „eine wunderschöne Ergänzung von Geschichte und Tradition sowie Moderne und Neuem", so Pröll.

Das Kulturland Niederösterreich mit weltbekannten Künstlern wie Arnulf Rainer international zu positionieren, trage auch dazu bei, Niederösterreich als eigenständige Region unverwechselbar zu machen, meinte der Landeshauptmann weiters. Außerdem erwarte man sich von derartigen Einrichtungen auch touristische und wirtschaftliche Effekte, denn das Kulturangebot sei auch „ein bestimmender Standortfaktor", so Pröll. Der Landeshauptmann bedankte sich bei Arnulf Rainer auch für die Schenkung von 42 Originalwerken im Wert von rund 600.000 Euro.

In enger Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich sei das Arnulf Rainer-Museum in Baden in einer Bauzeit von nur acht Monaten im Frauenbad realisiert worden, berichtete die Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Baden, Erika Adensamer. Die Eröffnung dieses Museums sei „ein Meilenstein in der Kultur-Geschichte Badens" und eine „Symbiose von Tradition und Moderne, die ihresgleichen sucht", so Adensamer.

Die Eröffnungsausstellung präsentiert unter dem Titel „Aller Anfang ist schwer" frühe Arbeiten von Arnulf Rainer aus den Jahren 1949 bis 1961. Diese Ausstellung zeige „Werke, die hier in der Umgebung entstanden sind", sagte Arnulf Rainer im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz.

In die Renovierungsarbeiten für das Frauenbad Baden wurden rund zwei Millionen Euro investiert, rund 1,7 Millionen Euro seitens des Landes Niederösterreich und rund 280.000 Euro seitens der Stadtgemeinde Baden. Für den Betrieb werden jährlich 700.000 Euro vorgesehen sein, 500.000 Euro werden durch das Land Niederösterreich bereitgestellt.

Der erste Publikumstag im Arnulf Rainer-Museum, der mit einem „Tag der offenen Tür" bei freiem Eintritt begangen wird, wird der kommende Sonntag, 27. September sein. Das Arnulf Rainer-Museum hat künftig täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, mittwochs von 10 bis 20 Uhr.
     
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