Jazz-Legende Gerry Weil erhält das Goldene Verdienstzeichen der Republik   

erstellt am
09. 11. 09

Der in Venezuela lebende Komponist und Musiker Gerhard Weilheim wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet
Caracas (bmeia) - "Mit seiner Arbeit hier in Venezuela hat Gerry Weil es verstanden, eine künstlerische Brücke zwischen Österreich und seiner zweiten Heimat zu schlagen", erklärte der österreichische Botschafter in Caracas, Thomas Schuller-Götzburg, anlässlich der feierlichen Überreichung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik an den Jazzmusiker Gerry Weil.

Gerry Weil verließ Österreich in seiner Jugend, wo er in Zeiten der Besatzung die Musik Glenn Millers kennen und schätzen lernte. Er ist nun seit mehr als 50 Jahren in Venezuela als Pianist, Jazzmusiker und Lehrer tätig. Generationen von Musikern haben bei ihm vor allem Harmonie und Jazzimprovisation gelernt. Seine eklektischen Eigenkompositionen verbinden in eindrucksvoller Weise Wiener Musik mit lateinamerikanischen Klängen, bis hin zu den Gesängen der venezolanischen Pemón-Indianer.

Weil erhielt im August 2008 die höchste venezolanische Auszeichnung, die einem Musiker zuteil werden kann, den "Premio Nacional de Música". Seine Verbundenheit mit Österreich zeigt Weil gerne bei Konzerten, wo er als echter Kulturbotschafter Österreichs auftritt. Gleichzeitig ist Weil heute einer der angesehensten Musiker Venezuelas.
     
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