Stöger: Diabetes-Neuerkrankungen durch Prävention verringern   

erstellt am
13. 11. 09

Wien (bgf) - "Der moderne Lebensstil, geprägt von sitzenden Betätigungen, Bewegungsmangel und falscher Ernährung, stellt einen wesentlichen Risiko-Faktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes dar", erklärte Gesundheitsminister Alois Stöger am 13.11. anlässlich des Welt-Diabetestages am 14.11. Leider seien auch immer mehr Kinder und Jugendliche von dieser Erkrankung betroffen.

"Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen wir verstärkt auf Prävention und Gesundheitsförderung setzen", so der Gesundheitsminister weiter. Dass fehlende Bewegung, falsche Ernährung, Übergewicht und Rauchen eine bedeutende Rolle bei Stoffwechselerkrankungen spielen, sei längst erwiesen. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie der Ernährungskampagne des Gesundheitsministeriums oder der Aktion "3.000 Schritte mehr am Tag" und dem "Gemeinsam gesund bewegen Tag" in Kooperation mit dem Fonds Gesundes Österreich will der Gesundheitsminister die ÖsterreicherInnen zu einem gesunden Lebensstil und mehr Eigenverantwortung in der Gesundheitsförderung motivieren. Mit der Einführung strenger Grenzwerte bei Transfetten in Lebensmitteln setzte Stöger eine weitere Maßnahme zur Prävention.
In der neuen Bundesqualitätsleitlinie zur Qualität von Gesundheitsleistungen empfiehlt der Gesundheitsminister - dem Regierungsprogramm entsprechend - ein Disease Management Programm für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2. Dieses soll die Qualität der Betreuung und des Behandlungsablaufes bei der Versorgung dieser Patientinnen und Patienten verbessern. "Für die über 400.000 von Diabetes Betroffenen muss sichergestellt sein, dass sie eine optimale, individuelle Behandlung und Betreuung erhalten", schloss Stöger.
     
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