Hummer: OÖ ist bedeutender Impulsgeber in der Logistikforschung   

erstellt am
08  02. 10

Wissenschaft und Wirtschaft schaffen gemeinsam Wettbewerbsvorteile für den Wirtschaftstandort OÖ
Linz (lk) - Im Rahmen des strategischen Programmes "Innovatives OÖ 2010" als F&E-Maßnahme initiiert, beschreitet das Logistikum als Kompetenzzentrum für Logistik und Unternehmensnetzwerke seit 2006 einen Erfolgspfad mit 2 Hauptstoßrichtungen: zum einen konkrete Projekte mit Firmen im Wirtschaftsraum, zum anderen in definierten Bereichen Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Die bis dato über 65 wissenschaftlichen Publikationen und Beiträge auf internationalen Konferenzen und die 45 durchgeführten Transferprojekte mit 90 Kooperationspartnern beweisen, dass Logistik-Forschung für den Wirtschaftsstandort OÖ essentiell ist.

"OÖ ist ein bedeutender Impulsgeber in der österreichischen Logistikforschung. Mit mehr als 30 Forscherinnen und Forschern, 1,8 Mio Euro geplantem Umsatz im Jahr 2010 und internationaler Reputation hat das Logistikum gezeigt, dass das Land OÖ vor fünf Jahren die richtige Entscheidung getroffen hat. Auch in Zukunft wird Logistik und die damit verbundene F&E einen wesentlichen Stellenwert des wirtschaftlichen Handelns einnehmen", so Mag.a Doris Hummer, Landesrätin für Wissenschaft und Forschung. "Im Rahmen des strategischen Programmes 'Innovatives OÖ 2010' stellen wir dem Kompetenzzentrum 400.000 Euro zur Verfügung."

Klar definierte Forschungsbereiche
Inhaltlich hat sich das Logistikum auf 4 Bereiche und klare Zielsetzungen konzentriert:

1.Koordinationslogistik "Logistik der KMUs" zum optimalen Zusammenwirken von Beschaffung, Produktion, Planung und Distribution (Lager und Transport) -
Fokus: Im eigenen Unternehmen "kehren" und stark machen für den internationalen Wettbewerb

2. Supply Chain Management "Unternehmensnetzwerke" zur erfolgreichen Integration der Unternehmen in internationale Netzwerke
Fokus: Internationale Chancen schaffen und Netzwerke gestalten

3.Verkehrslogistik "Verbinder von Infrastruktur und Wirtschaft" zur besseren Nutzung der Infrastruktur. Umweltschutz und reduzierter Bedarf an Infrastrukturausgaben
Fokus: Die sinnvolle Kombination von Straße, Bahn und Schiff abgestimmt mit der Wirtschaft

4. Enabler "Logistiktechnologien und Prozesse machen aus Konzepten Realität"
Fokus: Umsetzung vorbereiten und möglich machen

"Wir im Logistikum bearbeiten sowohl KMU-spezifische Fragestellungen als auch Themengebiete, die vorwiegend für Großunternehmen von Bedeutung sind. Auch (verkehrs)-logistische Themen, die für die Öffentlichkeit interessant sind, werden erforscht", so Logistikum-Leiter Prof.(FH) Dr. Friedrich Starkl.

Forschungsinitiative FH und Uni
Hier ist das Logistikum österreichweiter Wegbereiter für die Zusammenarbeit zwischen Universität und FH. Das Logistikum basiert auf einer Forschungsinitiative der FH OÖ, Studiengänge "Internationales Logistik-Management (Bachelor)" und "Supply Chain Management (Master)", und der JKU Linz, Studiengang "Produktions- und Logistikmanagement". Forschung und Entwicklung sind die Basis für Hochschulen, um für Studierende ein attraktives und vor allem zukunftsorientiertes Studium zu ermöglichen.

"Im Bereich der Logistik haben wir die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Bildung strukturell sichergestellt. Das ist ebenso wie die Internationalisierung ein Schritt zu unserem Ziel - international eine der Top- 3 Adressen für Logistik zu sein", so Prof. (FH) DI Staberhofer, Leiter des Kompetenzfeldes Logistik am FH-Campus Steyr. Im Bereich Internationalisierung beweisen über 100 Logistik-Studierende, Forscher/innen und Professor/innen, die jährlich nach Steyr kommen oder eine von 30 Kernpartneruniversitäten weltweit ansteuern, schon jetzt gelebte Internationalität.
     
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