1. Gipfeltreffen: Offene und Mobile Jugendarbeit in Tirol vernetzen sich   

erstellt am
18  02. 10

Weiterentwicklung der Angebote für Jugendliche
Innsbruck (lk) - Ein klares Ja zur Förderung und Finanzierung der Jugendarbeit sagt Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf beim ersten Vernetzungstreffen von VertreterInnen des Landes Tirol, der Gemeinden und der Dachverbände der Offenen Jugendarbeit.

„Die Jugend ist unsere Zukunft. Je näher wir an den Jugendlichen sind, desto besser kennen wir ihre Bedürfnisse und können darauf eingehen“, zeigt Zoller-Frischauf große Wertschätzung für die Jugendarbeit. Mit der Erstellung neuer Förderrichtlinien ist es LRin Zoller-Frischauf im Jahr 2009 gelungen, das Budget für die Offene und Mobile Jugendarbeit auf rund 1,3 Millionen Euro aufzustocken und eine einheitliche, transparente Vergabe von Geldern zu gewährleisten. Dieser Betrag steht trotz der schwierigen Wirtschaftssituation auch 2010 zur Verfügung.

„Ziel von Politik und Jugendarbeit muss es sein, ein qualitätvolles Angebot für junge Menschen zu gewährleisten. Das kann nur gelingen, wenn die Zusammenarbeit von Land, Gemeinden und allen in der Jugendarbeit Engagierten von dieser gemeinsamen Zielsetzung und einem offenen Dialog geprägt ist. Es geht nicht nur um die Finanzierung“, gab die Jugendlandesrätin die Zielrichtung des Gipfeltreffens, das künftig jährlich stattfinden soll, vor.

Die Referate und Diskussionen drehten sich demnach um Kernthemen zeitgemäßer Jugendarbeit. Welche Strukturen und inhaltlichen Ausrichtungen benötigen Jugendzentren, um junge Menschen in der schwierigen Zeit bis zum Erwachsenenalter bestmöglich unterstützen und begleiten zu können? Welche Aufgaben und Chancen ergeben sich für Gemeinden, die sich für die Jugendarbeit engagieren und professionelle Rahmenbedingungen schaffen wollen? Die VertreterInnen der Dachverbände POJAT (Plattform Offene Jugendarbeit Tirol) und BOJA (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit) unterstrichen die Wichtigkeit des Gipfeltreffens. Das Handlungsfeld der Jugendarbeit sei sehr heterogen und war bisher kaum vernetzt. Dabei hat „Offene Jugendarbeit das Potenzial, die Gesellschaft in ihrer notwendigen Weiterentwicklung voran zu treiben – mit entsprechenden Ressourcen und der Unterstützung von Politik und Verwaltung“, so Sabine Liebentritt, Geschäftsführerin der BOJA.
     
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