Fischer: "Unser Handeln braucht Werte"   

erstellt am
01  03. 10

Land muss sich auf Staatsoberhaupt verlassen können
Wien (heinzfischer.at) - Der Wahlauftakt zur Bundespräsidentenwahl beginne am 23. März, um eine kurze, sparsame Wahlkampagne zu garantieren, erklärte Bundespräsident Heinz Fischer am 01.03. im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs mit einigen Mitgliedern des unterstützenden überparteilichen Personenkomitees. Unter anderem mit Herbert Kreijci, Sabine Letz, Süleyman Mehmetoglu und Gerhard Weis. Anlass für das Pressegespräch war der Stichtag für die Bundespräsidentenwahl, an welchem die Frist für die Abgabe der 6.000 nötigen Unterstützungserklärungen für eine Kandidatur zur Bundespräsidentenwahl beginnt. "Ich kann auf sechs Jahre Tätigkeit und Erfahrung im Amt des Bundespräsidenten zurückblicken. Die Menschen wissen also, welche Werte und Prinzipien sie mit mir wählen", so Fischer. "Dass die Grünen und die ÖVP keinen Kandidaten aufstellen, schafft Zuversicht, dass ich mit meinen Bemühungen als Bundespräsident richtig verstanden und mein Amtsverständnis akzeptiert wird", so Fischer, der weiters betont: "Es braucht einen Bundespräsidenten, der glaubwürdig ist und auf den sich das ganze Land verlassen kann, der Besonnenheit und Sicherheit ausstrahlt und der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit garantiert und sich nicht am tagespolitischen Hick-Hack beteiligt." Dieses Amtsverständnis lässt sich laut Fischer mit dem Satz "Unser Handeln braucht Werte" zusammenfassen. "Dies ist kein populistischer oder aggressiver, reißerischer Slogan, aber eine sehr solide Basis für das Amt des Staatsoberhauptes", betonte Fischer.

Gemeinsam für Werte eintreten
Auf Basis dieser Aussage trete Fischer auch in Zukunft für ein Österreich des Zusammenhaltes ein, in dem das Gemeinsame vor das Trennenden stehe. Solidarität und Leistung dürfen gerade in schwierigen Zeiten kein Widerspruch sein, betonte der Bundespräsident. Er werde in den kommenden Wochen für eine Gesellschaft werben, die den jungen Menschen Perspektiven gibt und in der Menschenfeindlichkeit keinen Platz habe. "Für diese Werte lohnt es sich gemeinsam einzutreten" so Heinz Fischer.

Als Vertreter/innen der Überparteilichen Initiative für Dr. Heinz Fischer waren anwesend: Erich Hampel, Stv. Aufsichtsratsvorsitzender UniCredit Bank Austria AG, Bernhard Kerres, Intendant des Wiener Konzerthauses, Herbert Krejci, ehem. Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Sabine Letz, Geschäftsführerin Verband der Österreichischen Gewerkschaften Bildung, Aufsichtsratsvorsitzende des Volkstheaters, Suleyman Mehmetoglu, CEO Levante International & The Levante Hotels & Residences Alexander M. Rokitansky, Primarius Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie SMZ Ost - Donauspital, Präsident der Van Swieten Gesellschaft, Erich Scheiblhofer, Weinbauer, Trixi Schuba, Olympiasiegerin Eiskunstlauf, Regina Sitnik, Wirtschaftstrainerin und Unternehmensberaterin, Rudolf Taschner, Mathematiker, Gerhard Weis, ORF-Generalintendant i.R.

Nähere Informationen zur Wiederwahlkampagne von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und zur Abgabe von Unterstützungserklärungen finden sich auf der Website http://www.heinzfischer.at.
     
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