Das Sommerurlaubsverhalten der Österreicher   

erstellt am
06  05. 10

Fast 30% der Österreicher werden dieses Jahr mehr für ihren Sommerurlaub ausgeben
Wr. Neudorf (marketagent.com) - Im Rahmen einer aktuellen Studie hat Marketagent.com, Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, das Reiseverhalten der Österreicher in der Sommersaison untersucht. 500 Österreicher im Alter zwischen 14 und 59 Jahren wurden befragt. Ergebnis: Fast 80 Prozent der Österreicher planen, in diesem Sommer auf Urlaub zu fahren. Die Finanzkrise scheint bei vielen überwunden, nahezu 30 Prozent der Österreicher werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr für ihren Sommerurlaub ausgeben als im letzten Jahr. Im Mittel planen Herr und Frau Österreicher heuer 600 Euro pro Person in ihren Sommerurlaub zu investieren.

Laut einer aktuellen Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, planen fast 80 Prozent der Österreicher in diesem Sommer zu urlauben (53,7%: ja, auf jeden Fall; 23,6%: ja, wahrscheinlich schon). Am urlaubswütigsten sind dabei die 14-19-jährigen Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel, 66,7 Prozent aus dieser Gruppe geben an, in diesem Sommer auf jeden auf Urlaub zu fahren. Über den idealen Zeitpunkt der Urlaubs-Buchung sind sich Herr und Frau Österreicher jedoch nicht ganz einig. 40,5 Prozent der Befragten buchen (eher) kurz vor Reisebeginn, 38,2 Prozent (eher) lange vor Reisebeginn. Bevorzugter Buchungsort ist dabei immer noch das Reisebüro (28,9%), 23,8 Prozent vereinbaren gerne alles selbst mit einer Unterkunft direkt am Urlaubsort, 21,7 Prozent nutzen für die Buchung des Sommerurlaubs allgemeine Online-Reise-Portale. Besonders spontan zeigen sich 10,6 Prozent, sie werden nicht fix buchen, sondern erst direkt am Urlaubsort nach einer geeigneten Unterkunft suchen.

Die Finanzkrise scheint bei vielen Österreichern überwunden, fast 30 Prozent planen, in diesem Jahr wieder mehr in ihren Sommerurlaub zu investieren als im letzten Jahr. "Nach einer Zeit des vorsichtigeren Umgangs mit den eigenen Finanzen möchten sich viele in diesem Sommer wieder so richtig etwas gönnen", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Dementsprechend geben fast drei Viertel der Befragten an, dass die Finanzkrise auf ihr Sommerurlaubs-Verhalten eher weniger bzw. überhaupt keinen Einfluss habe. Im Mittel werden dabei rund 600 Euro pro Person in die Sommerfrische fließen.

Über ein Drittel der Urlaubswilligen (34,9%) wird voraussichtlich 6 - 8 Tage am Urlaubsort verbringen, jeweils rund 20 Prozent entspannen 9 - 13 Tage bzw. 14 - 16 Tage. 12,9 Prozent planen ihre Urlaubszeit auf 3 - 5 Tage zu beschränken, wobei vor allem Frauen eine kürzere Erholungsphase beabsichtigen (17,3%; Männer: 8,1%). Verreist wird dabei vorrangig mit dem Partner bzw. der Partnerin (70,3%), 32 Prozent urlauben mit Kind(ern). Freunde/Bekannte wählen 26,6 Prozent der Befragten als Reisepartner, Frauen (31,2%) häufiger als Männer (21,6%). Bevorzugtes Reiseziel ist der Strand, 54 Prozent streben in diesem Sommer einen Badeurlaub an. Familienurlaub planen rund 27 Prozent der Reisewütigen ein, 26,6 Prozent fassen eine Städte-/Kulturreise ins Auge.

Der Sommerurlaub hat für viele Österreicher eine ungebrochen hohe Bedeutung, knapp 70 Prozent beurteilen den Stellenwert des "Ferien machens" mit "sehr" bzw. "eher groß". Demgegenüber empfinden nur rund 10 Prozent den Sommerurlaub als weniger bedeutend (Bottom-2-Box: "eher geringen" bzw. "überhaupt keinen Stellenwert").
     
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