Oberösterreich Musterbundesland bei Forschungseffizienz und Unternehmensforschung   

erstellt am
05  05. 10

FFG-Jahresbericht 2009 zeigt: OÖ im Bundesländervergleich an der Spitze!
Linz (lk) - "Oberösterreich ist bei der Forschungseffizienz und der Unternehmensforschung Musterbundesland in Österreich", betont die Landesrätin für Forschung und Wissenschaft Mag.a Doris Hummer. "Der FFG-Jahresbericht 2009 zeigt: OÖ liegt im Bundesländervergleich an der Spitze!" Die Forschung in Oberösterreich habe "mit 23,2 Prozent den höchsten Anteil der Patente im Vergleich aller Bundesländer", erklärt die Landesrätin weiter. Dafür setze sich das Land OÖ massiv ein und holt 2009 mit 132 Millionen Euro die meisten FFG-Fördergelder vom Bund ab. Wien befinde sich auf Platz zwei mit 125,5 Millionen Euro, gefolgt von der Steiermark mit 119,9 Millionen Euro. "Das bedeutet, dass Oberösterreich 26,16 Prozent(!) der gesamten Bundes-FFG-Förderzusagen lukriert", erklärt Hummer.

OÖ Forschungsförderung: Beispielgebende Förderkooperation FFG - Land OÖ
"Auch das Kooperationsmodell der FFG und dem Land OÖ ist österreichweit ein Vorzeigemodell zum zielgerichteten Einsatz von Fördergeldern für innovative Betriebe und Unternehmen", so Hummer. Und weiter: "Rund 89 Millionen Euro wurden 2009 über die OÖ. Forschungsförderung eingebracht - davon rund 25 Millionen Euro vom Land OÖ und 64 Millionen Euro aus Bundesmitteln."

  • 230 Projekte wurden 2009 eingereicht (Plus 14 Prozent gegenüber 2008)
  • 181 Projekte wurden genehmigt (Steigerung 12 Prozent gegenüber 2008)
  • 186 Unternehmen waren an diesen Projekten beteiligt
  • 43 Prozent der Unternehmen sind KMU (12 Prozent Start-up, 18 Prozent Mittlere Unternehmen, 13 Prozent Kleine Unternehmen)


Easy2Innovate stellt Forschung in Klein- und Mittelbetrieben auf breite Basis
"Mit dem neuen Förderprogramm 'Easy2Innovate' für kleine F&E-Projekte trifft das Land OÖ zudem genau den Bedarf innovativer Klein- und Mittelbetriebe", so Hummer. Damit heben wir das Potential der Kleinen und Mittleren Unternehmen. Denn die großen Forschungsförderungsprogramme setzen in der Regel erst ab einem Projektvolumen von etwa 60.000 Euro an. Durch diese treffsichere Förderschiene des Landes kann das hohe Innovationspotential des Mittelstandes besser gehoben werden." So werde es möglich, "die Innovationskraft von KMUs zu stärken und mögliche Barrieren zu F&E-Einrichtungen abzubauen".

Land OÖ setzt konsequent auf Forschung
"Das Land OÖ treibt den Ausbau der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Schwerpunkten auf den für die oberösterreichische Industrie und Wirtschaft wichtigen Stärkefeldern konsequent voran. Diese Stärkefelder wurden im Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm 2010plus unter Einbindung der Sozialpartner und zahlreicher Expert/innen definiert.

"Forschung und Entwicklung sind die Job- und Wachstumsmotoren für die Zukunft unseres Landes. Dies haben wir rechtzeitig erkannt und klare Schwerpunkte gesetzt - im Budget 2010 bekennt sich OÖ zu den Zukunftsbereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung. Dafür werde ich mich auch in Zukunft einsetzen", schließt die Landesrätin für Wissenschaft und Forschung Mag.ª Doris Hummer.

     
zurück