Sima/Grüneis: Bereits 1000 E-Bikes in Wien gefördert!   

erstellt am
04  05. 10

Förderaktion wird verlängert: bis zu 300 Euro pro Rad für umweltfreundliche Mobilität
Wien (rk) - Die von der Stadt Wien und Wien Energie initiierte Förderaktion für E-Bikes, -mopeds und -motorräder mit maximal 300 Euro pro Fahrzeug wird von den Wienerinnen und Wienern enorm gut angenommen. Gestern ist der 1000ste Förder-Antrag bei der MA 22 eingelangt. "Ich freue mich sehr über die enorme Nachfrage, wir wollen mit unserer Förderaktion neue Zielgruppen fürs Radfahren erschließen, noch mehr Menschen davon überzeugen, vom Auto aufs Rad umzusteigen und damit unsere Umwelt zu entlasten", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Die Förderaktion wird in Kooperation mit Wien Energie nun verlängert. Robert Grüneis, Wien Energie-Geschäftsführer: "Als zukunfts- orientiertes Unternehmen nehmen wir sehr gerne auch Verantwortung in verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wahr. Dazu zählt auch die Verantwortung für Lebensqualität. Daher fördern wir moderne, umweltverträgliche und praxiserprobte Technologien wie emissionsfreie Elektro-Antriebssysteme."

Mit der Förderung auf der Überholspur
Mit der Förderung soll ein weiterer Beitrag zur lokalen Reduzierung von Lärm und Luftemissionen im Individualverkehr und somit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz in Wien geleistet werden. Gefördert werden 30 % des Anschaffungswertes, maximal 300 Euro. Das Förderansuchen kann unkompliziert bei der MA 22 - Wiener Umweltschutzabteilung eingereicht werden. Das Antragsformular und die wichtigsten Informationen gibt imt Internet zum Herunterladen.

Gescheit, sauber und gesund
Der eingebaute Elektromotor trägt zu einer Lärmreduzierung bei und hilft Luftschadstoffemissionen zu senken. Die Besitzer eines Elektro-Zweirads bewegen sich umweltschonend fort, ohne CO2, Feinstaub oder Stickoxide zu erzeugen. Dabei genießen sie jeden Komfort, den man auch mit einem herkömmlichen Zweirad hat: Parkplatzsuche ist kein Thema, man kommt auch bei Stau gut voran und anstrengend ist es auch nicht. Wobei E-Biker mit einem einfachen Drehgriff selbst bestimmen können, wie viel Unterstützung der Elektromotor gibt und wie stark sie selbst in die Pedale treten. "Kurzum, E-Biken ist eine gescheite, saubere und gesunde Form der Mobilität", so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Fast 6 Mal billiger
Zusätzlich wirken sich Elektromotoren auch positiv aufs Geldbörsl aus. Ein Elektro-Zweirad, dessen Akku zum Haushaltstarif von Wien Energie geladen wird, schlägt sich mit äußerst günstigen 80 Cent pro 100 Kilometer zu Buche." Ein herkömmliches Moped mit Verbrennungsmotor dagegen, das etwa 3,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern verbraucht, verursacht Kosten von rund vier Euro - nahezu das Sechsfache", so Grüneis.

Öffentliche Ladestationen für E-Bikes
Bedenkt man, dass die Hälfte aller Arbeitswege kürzer als fünf Kilometer ist, ist das Elektro-Zweirad also gerade im Stadtverkehr eine perfekte Alternative zum Auto. Um eine umfassende E-Mobilität zu gewährleisten, wird in Kooperation mit Wien Energie auch die entsprechende Infrastruktur ausgebaut. Beim Donau-Fritzi wurde bereits eine E-Bike-Ladestation am Internationalen Donau-Radweg eröffnet. Dort können die Radfahrer zwischen 8 und 20 Uhr ihr E-Bike gratis aufladen. Mitte Mai folgt die nächste Ladestation auf der Summerstage im 9. Bezirk, auch in den Bezirken 6, 7 und 8 laufen die ersten Vorbereitungen.

"Wir wollen gemeinsam mit weiteren Partnern die E-Mobilität in Wien weiter vorantreiben und das E-Biken für noch mehr Wienerinnen und Wiener attraktiv zu machen", so Sima abschließend.
     
Informationen: http://www.natuerlich.wien.at    
 
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