Wien Holding: Wirtschaftsfaktor, der 15.000 Jobs in Wien sichert   

erstellt am
20  05. 10

Medien-Ausbildungsoffensive schließt Lücken im Medien-Ausbildungsbereich
Wien (rk) - Mit ihren 75 Betrieben ist die Wien Holding ein wichtiger Faktor für Wien's Erfolg als Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität in der Stadt. Allein heuer wird der Konzern über 166 Millionen Euro in Projekte wie die neue Schiffsstation Wien City am Schwedenplatz, den Hafenausbau, die Neue Therme Wien und zahlreiche Immobilienprojekte investieren. Die Wien Holding hat im Jahr 2009 mit rund 2.000 MitarbeiterInnen einen Umsatz von über 370 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Umwegrentabilität, die der Konzern für Wien bringt, liegt bei über einer Milliarde Euro. Durch seine Tätigkeit sichert die Wien Holding mit ihren Unternehmen direkt und indirekt 15.000 Arbeitsplätze.

Fünf klar strukturierte Geschäftsfelder
Mit der Neustrukturierung im Jahr 2002 hat die Wien Holding jene Rahmenbedingungen und Strukturen erhalten, die notwendig sind, um erfolgreich arbeiten und gleichzeitig auch flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können, wie sie mit dem verstärkten Wettbewerb auf den liberalisierten Märkten, mit der EU-Erweiterung oder mit der Globalisierung der Wirtschaft verbunden sind. Der Konzern ist klar strukturiert und arbeitet in den fünf konkret definierten Geschäftsfeldern: Kultur, Immobilien, Logistik, Medien und Umwelt. Der Auftrag ist klar: Der Konzern steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Projekte, die den Wirtschaftsstandort sichern, das Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und damit die Lebensqualität für die Menschen insgesamt erhöhen. Die Wien Holding erfüllt als städtisches Unternehmen kommunale Aufgaben, ist privatwirtschaftlich organisiert und auf Ertrag ausgerichtet, unter Berücksichtigung gemeinwirtschaftlicher Ziele. Nicht Gewinnmaximierung um jeden Preis ist die Triebfeder, sondern Mehrwert für die Menschen, die Wirtschaft und die Lebensqualität zu schaffen.


Erfolgsrezept PPP-Modelle: Von Raiffeisen bis zur Wiener Städtischen
Ein gelungener Mix aus Gewinn bringenden Wirtschaftsunternehmen und Unternehmen mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben sowie die Strategie, Partnerschaften mit privaten Investoren einzugehen, sind die Bausteine für den Erfolg. Beispiele für die zahlreichen PPP-Modelle sind der Twin City Liner, der gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien läuft, die Neue Therme Wien, die gemeinsam mit der VAMED und privaten Investoren realisiert wird, oder das Palais Hansen, das zum Kempinksi Hotel umgebaut wird. Europaweit gilt die Wien Holding in dieser Hinsicht als Musterbeispiel für effizientes und erfolgreiches New Public Management.
Zur Medienausbildungsoffensive: Wien Holding schließt Ausbildungslücken

Das Geschäftsfeld Medien zählt zu den ältesten Geschäftsbereichen der Wien Holding. Schon seit 1978 ist die Kabel-TV Wien ein wichtiges Unternehmen im Konzern. Es handelt sich dabei also um kein neues Geschäftsfeld, sondern eines, das im Konzern bereits seit Jahrzehnten verankert ist. Auch die Gesamtkoordination des Standortes Neu-Marx, der zu einem Top-Medienstandort mit internationalem Format ausgebaut wird, obliegt der Wien Holding. Neu Marx ist bereits heute ein Hotspot der Wiener Medienwirtschaft. Am Standort befinden sich bereits Einrichtungen wie das Media Quarter Marx, in dem bereits heute mehr als täglich 40 Stunden Live-TV für ganz Europa produziert werden.

Mit der Medien-Ausbildungsoffensive schafft die Stadt Wien über die Wien Holding nun auch die Voraussetzungen dafür, dass derzeit am Medienstandort Wien fehlende Ausbildungsmöglichkeiten künftig angeboten werden können. Die Wien Holding versteht sich dabei keinesfalls als Ausbildungseinrichtung für JournalistInnen, sie gründet auch keine eigene Fachhochschule oder Ausbildungseinrichtung, sondern plant mit bestehenden Fachhochschulen, medienaffinen Einrichtungen und privaten Unternehmen im Bildungs- und Medienbereich zu kooperieren.

Die inhaltlichen Schwerpunkte beim künftigen FH-Lehrgang "Film-, Medien- und TV-Produktion" liegen bei den wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fachkompetenzen - eine Ausbildungsschiene, die es bis dato am Markt in Wien nicht gibt. Das ist auch beim Master-Programm "International Media Innovation Management", einem Weiterbildungslehrgang auf internationalem Niveau der Fall, genauso wie bei der geplanten Weiterbildungseinrichtung mit berufsbegleitenden Kurs- und Seminarprogrammen vor allem mit Angeboten für Inhouse-Trainings und Coachings.

Außerdem wird die Wien Holding im Mediencluster des Konzerns die Entwicklungsarbeiten im technischen Bereich wie auch im Contentbereich vorantreiben mit dem Ziel, hier neue Strukturen und die technischen Voraussetzungen zur optimalen crossmedialen Nutzung von Inhalten zu schaffen.
     
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