Auftakt zur Landtagswahl in der Steiermark  

erstellt am
30. 08. 10

Faymann: "Kraft und Mut für soziale Gerechtigkeit"
"Pensionisten müssen von dem, was sie bekommen, auch leben können"
Graz (sk) - "Wir wissen, was die Stärke unserer Bewegung ist: Mit Kraft und Mut für soziale Gerechtigkeit eintreten. Und diese Wertehaltung der Gerechtigkeit hat in der Steiermark einen Namen: Franz Voves", so Bundeskanzler Werner Faymann am 28.08. beim Landtagswahl- Auftakt der SPÖ Steiermark in Graz vor rund 5.000 Gästen. Faymann pochte in seiner Rede darauf, dass der Gerechtigkeit nach der Krise eine "ganz besondere Bedeutung" zukomme und wie wichtig es ist, jene in die Pflicht zu nehmen, die diese Krise mit verursacht haben. "Wer erklärt, Bankenabgabe, Finanztransaktionssteuer und Vermögenszuwachssteuer sind nicht machbar, dem sagen wir Sozialdemokraten: Die Rechnung für diese Krise werden nicht wieder allein die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen!

"Privatisierungen, Steuerdumping und Arbeitszeitflexibilisierung im Zuge des europäischen Standortwettbewerbes sind die falschen Antworten auf die Herausforderungen der Zeit! Jetzt muss Zeit für Gerechtigkeit sein!", so Faymann.

Gerechtigkeit sei auch im Gesundheitsbereich und bei den Pensionen wichtig. "Die Pensionisten müssen sich auch in Zukunft darauf verlassen können, dass sie von dem, was sie bekommen, leben können", so Faymann. "Eines unserer zentralen Anliegen ist Chancengleichheit und dafür müssen wir kämpfen! Jedes Kind, das auf die Welt kommt, ist es wert, von frühester Stunde an gefördert zu werden! Wir brauchen Bildung und Ausbildung die gerecht ist und gerechte Chancen bietet!", so Bundeskanzler Werner Faymann abschließend.  

 

Pröll: Gewinnt die Steiermark!
Die ÖVP muss die Steiermark zurückgewinnen und dafür sorgen, dass das Bundesland wieder vorn liegt, betont Josef Pröll beim Wahlkampauftakt der ÖVP Steiermark.
Leoben (övp-pd) - „Franz Voves war Spitzensportler, ist aber Amateurpolitiker“, betonte ÖVP-Chef Josef Pröll am 28.08. beim Wahlkampauftakt der steirischen Volkspartei in Leoben. „Mitten im Herz der Sozialdemokratie, do wo die arbeitenden Menschen bisher SPÖ wählen, da sind wir zu Hause. Und sie müssen in Zukunft bei uns zu Hause sein. Die Steiermark war mal vorne, ist aber nun in vielen Bereichen hinten, und das ist die Verantwortung von Franz Voves und seinen Sozialdemokratie.“

Bis dahin ist aber noch viel zu tun. Der ÖVP-Chef warnt trotz der positiven Ausgangslage: „Stimmungen sind noch nicht Stimmen. Die Steiermark ist zurückzugewinnen. Jetzt müssen alle laufen. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen und die Sozialdemokraten spüren schon den Atem von Hermann Schützenhöfer im G'nack. Also: Gewinnt die Steiermark!“

 

Wahlkampfauftakt der FPÖ Steiermark
Der 27. August war der offizielle Termin, an dem der diesjährige Wahlkampf für die steirischen Landtagswahlen für die Freiheitliche Partei eingeläutet wurde.
Leoben (lpd) - Nach einer Begrüßung der zahlreich erschienen Gäste sowie der Medienvertreter durch den Wahlkampfkoordinator Fritz Probst erfolgte eine kurze Vorstellung des Wahlprogrammes durch Dr. Georg Mayer, Kandidat auf Listenplatz zwei und Landesgeschäftsführer der steirischen Freiheitlichen.
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Anschließend war es soweit: Mit dem Einzug von Landesparteiobmann Dr. Gerhard Kurzmann und Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache begann die Phase der Redner. Zunächst war es am Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Dr. Gerhard Kurzmann, seine Worte an die Sympathisanten und Mitglieder zu richten: Kurzmann fokussierte sich auf die drei Punkte, die man auch in der Kampagne vertritt nämlich Heimat, Freiheit und Sicherheit. Der Chef der steirischen Blauen vertritt eine werteorientierten Wahlkampf und transportierte diese Botschaft auch am vergangenen Freitag: „Immer mehr Steirer fühlen sich fremd im eigenen Land! Daher lehnen wir die Entwicklung von Parallelgesellschaften vehement ab und treten für einen Zuwanderungsstopp ein!“
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Danach betrat – viel umjubelt – der FPÖ-Bundesparteiobmann die Bühne. Strache betonte ebenfalls das Arbeitsmarktproblem und wies auf den 1. Mai des kommenden Jahres hin: „Wenn ein Arbeitnehmer aus Tschechien, Ungarn oder der Slowakei um einen Mini-Lohn arbeiten geht gibt es mit Sicherheit einige Unternehmer, die solche billigen Arbeitskräfte den österreichischen vorziehen!“. Der Bundeschef betonte die Wichtigkeit einer Weiterentwicklung vor allem in der Region Aichfeld-Murboden und wiederholte die freiheitliche Forderung nach der Schaffung eines Luftfahrtkompetenzzentrums. Strache sparte nicht mit Kritik an Landeshauptmann Voves: „Dem ist das alles völlig egal. Wasser predigen und selber Schilchersekt trinken, das ist die Mentalität der SPÖ!“. Auch die ÖVP blieb nicht vor der Strache-Kritik verschont: „Gerhard Kurzmann sagt ganz recht: ‚Unser Geld für uns’re Leut!‘. Zuerst Milliarden an Steuergeld nach Griechenland zu schicken und anschließend grauslige Belastungspakete schnüren, unter denen die eigene Bevölkerung leiden wird – das zeigt ja ganz klar, wohin die Reise geht!“…

 

Steirisches BZÖ über Plakatvandalismus "höchst erfreut"
Konzertierte Aktion gegen das BZÖ aus grün-kommunistischem Umfeld - "Grundsätzlich erfreulich, wenn altbekannte Verdächtige wieder gegen BZÖ mobil machen"
Graz (bzö) - Reihenweise seien Plakate des BZÖ über das Wochenende konzertierten Vandalenakten zum Opfer gefallen. Dies überschreite das "übliche Maß der Plakatbeschmiererei", berichtet der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz am 30.08. "Von der Professionalität her ist das diesmal eine konzertierte Aktion. Dies ist ganz klar gesteuert, zumal hier auch einheitlich gedruckte Aufkleber verwendet werden, die auf BZÖ-Plakate im gesamten Grazer Stadtgebiet angebracht wurden. Ich vermute hier durchaus eine Aktion aus dem Umfeld der Grünen und Kommunisten zumal bereits im Gemeinderatswahlkampf von Grünen Gemeinderatskandidaten aus Graz-Umgebung solche Aufkleber verwendet wurden", so Grosz.

Grundsätzlich freue es ihn aber, wenn die "altbekannten Verdächtigen" gegen das BZÖ mobil machen. Es zeige, dass das BZÖ im Wahlkampf gut unterwegs sei. "Solange die üblichen linken Begleiter wieder den Kampf gegen das BZÖ ausrufen, sind wir gut unterwegs. Grüne und KPÖ müssen um den Einzug in den Landtag bangen, daher greift das Umfeld dieser Herrschaften zu solchen Mitteln. Die Steirerinnen und Steirer können sich daher ein hervorragendes Bild über meine politischen Mitbewerber machen", so Grosz abschließend.
     

Wir übernehmen hier Stellungnahmen aller im Parlament vertretenen Parteien –
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