Weinviertler Landeskliniken bringen hohe Wertschöpfung   

erstellt am
27. 08. 10

Sobotka: Von 283 Millionen Euro bleiben rund 190 in der Region
Stockerau (nlk) - Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka informierte am 26.08. im Landesklinikum Stockerau über die wirtschaftliche Bedeutung der im Weinviertel gelegenen Landeskliniken. „In der Gesundheitsregion Weinviertel sind aktuell 2.733 MitarbeiterInnen beschäftigt, rund 87 Prozent von diesen kommen direkt aus der Region. Pro Jahr erzielen die Kliniken des Weinviertels eine Bruttowertschöpfung von 283 Millionen Euro, wovon rund 190 Millionen Euro in der Region verbleiben. Dadurch werden 5.500 Arbeitsplätze gesichert", erklärte Sobotka.

Im Hinblick auf die Diskussion über die Schließung von Spitälern mit weniger als 300 Betten betonte der Landeshauptmann-Stellvertreter, dass dies unter anderem eine Zunahme der Anonymität sowie längere Anfahrtswege für die PatientInnen bedeuten würde. „Niederösterreich wird sich gegen einen Kahlschlag positionieren und seine 22 Akutstandorte bzw. fünf Sonderanstalten behalten. Das Land ist nicht an Bord, wenn es darum geht, Arbeitsplätze und Wertschöpfungen zu vernichten", so Sobotka.

Eine derartige wirtschaftliche Begutachtung, wie sie derzeit in den niederösterreichischen Landeskliniken durchgeführt werde, sei in zweifacher Hinsicht von Bedeutung und notwendig: Die MitarbeiterInnen hätten es sich verdient, dass der Spitalsbetreiber sich vor Ort artikuliert, zum Zweiten sollten den Menschen die Bedeutung der einzelnen Häuser vor Augen geführt werden.
     
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