Land NÖ fördert Regiedebüt von Karl Markovics   

erstellt am
09. 09. 10

LH Pröll: Große künstlerische Erfolgsaussichten
St. Pölten (nlk) - Karl Markovics, durch den Oscar-Film "Die Fälscher" zu Weltruhm gelangt, wird erstmals Regie bei einem Film führen, der teilweise in Niederösterreich gedreht wird. Die NÖ Landesregierung hat in ihrer letzten Sitzung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll einen Finanzierungszuschuss in der Höhe von 150.000 Euro für die Produktion beschlossen. "Dieser Film wird große Aufmerksamkeit auf sich ziehen und verspricht einen großen künstlerischen Erfolg. Außerdem fließt die Fördersumme im Zuge der Produktion in mehr als dem doppelten Ausmaß wieder in die niederösterreichische Wirtschaft zurück", so Landeshauptmann Pröll.

Der Spielfilm "Atmen" handelt von einem 19-jährigen Mann, der in einem Kinderheim aufgewachsen ist und dort als 14-Jähriger einen Heiminsassen erschlagen hat. Er hat viereinhalb Jahre Haft in einer Jugendhaftanstalt in Wiener Neustadt abgesessen und steht an der Kippe zwischen vorzeitiger Entlassung und Verbüßung der Vollstrafe. Bedingung für die vorzeitige Entlassung ist eine fixe Lehrstelle, was sich als hinderlich gestaltet, da er Schwierigkeiten hat, sich in die Arbeitswelt einzufinden. Ein Job bei der Wiener Bestattung bringt ihn zurück ins Leben.

Der national wie international erfolgreiche niederösterreichische Schauspieler Karl Markovics zeichnet bei diesem Film erstmals für Buch und Regie verantwortlich. Auch die Besetzung ist hochkarätig, die Darstellerrollen übernehmen u. a. Thomas Schubert, Cornelius Obonya, Georg Friedrich und Karin Lischka. Mit Martin Gschlacht konnte einer der herausragendsten Kameramänner für die Drehaufnahmen gewonnen werden.

Die Epo-Film Produktionsges.m.b.H. erhält vom Land Niederösterreich einen Herstellungszuschuss in der Höhe von 150.000 Euro.

Die kalkulierten Gesamtherstellungskosten betragen 1,9 Millionen Euro. Die voraussichtlich in Niederösterreich getätigten Ausgaben betragen 346.882 Euro, was bei einem Finanzierungsbeitrag von 150.000 Euro einem NÖ-Effekt von 231 Prozent entspricht.
     
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