Neue Ausstellung "Wiener Prater" im Bezirksmuseum 2   

erstellt am
14. 09. 10

Wien (rk) - Die bewegte Geschichte des grünen Praters und des Wurstelpraters beschreibt das Bezirksmuseum Leopoldstadt (2., Karmelitergasse 9) in einer neuen Sonder-Ausstellung. Die für Menschen jeden Alters interessante Schau trägt den Titel "Der Wiener Prater". Der Bezirksvorsteher der Leopoldstadt, Gerhard Kubik, eröffnet die Ausstellung am Mittwoch, 15. September, um 18.30 Uhr. Der Zutritt zum Eröffnungsabend ist frei. Neben 22 Tafeln mit Bildmaterial und Texten wird eine breite Palette an Exponaten gezeigt, vom Original-Gewand eines Fisch-Verkäufers aus dem Prater bis zu einer Jockey-Dress und Trophäen aus der Freudenau. Mancherlei Getier bevölkert die Museumsräume, neben Präparaten von Fuchs, Dachs plus Marder sehen die Museumsgäste zwei antiquierte Holzpferdchen eines Kinder-Ringelspiels. Bei einer "Dosen-Schießbude" kann jedermann seine Treffsicherheit testen. Die Ausstellung läuft bis Freitag, 24. Dezember. Das Museum ist jeweils Mittwoch (16.00 bis 18.30 Uhr) und Sonntag (10.00 bis 12.00) offen. Ferner ist die Schau am Weihnachtstag (24. Dezember) von 10.00 bis 15.00 Uhr zu besichtigen. Immerzu ist der Eintritt kostenlos.


Musik: Werkelmann Oliver, Begrüßung: Museumschef Haas

Für die Eröffnungsveranstaltung haben die ehrenamtlich tätigen Bezirkshistoriker ein nettes Musik-Programm organisiert: "Herr Oliver", ein echter Wiener Werkelmann, dreht die Kurbel seines Leierkastens und verbreitet mit flotten Melodien eine typische Prater-Stimmung. Museumsleiter Franz Haas begrüßt das Publikum und spricht einführende Worte zur Ausstellung. Seinerzeit war der Prater ein kaiserliches Jagdrevier. Längst ist dieser Teil der Leopoldstadt eine "Wiener Institution" mit vielen Facetten geworden. In der ansprechend arrangierten Dokumentation werden Gastwirte und andere Prater-Unternehmer vorgestellt. Fotos im Großformat erzählen von früheren Pferde-Rennen. Neben der Welt der "Hutsch'n" und Rosse liegt der Schwerpunkt der Ausstellung bei den "grünen Seiten" des Praters.
     
Informationen: http://www.bezirksmuseum.at    
     
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