Mehr als 205 Millionen Euro werden 2011 in die Infrastruktur investiert   

erstellt am
23. 09. 10

Haslauer beim "Salzburger Baugipfel": Unterstützung der Bauwirtschaft schafft Zukunft und sichert Arbeit
Salzburg (lk) - "Wir haben auf die schwierige Situation in der Bauwirtschaft richtig, nämlich mit verstärkten Investitionen in die Infrastruktur, reagiert. Der 100-Millionen-Euro-Turbo scheint zu zünden." Dies sagte Infrastrukturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer am 23.09. beim "Salzburger Baugipfel 2010", zu dem die Wirtschaftskammer Salzburg auch heuer wieder alle relevanten Entscheidungsträger in Politik und Bauwirtschaft eingeladen hatte. Um der heimischen Wirtschaft den Vorteil einer besseren Berechenbarkeit der Vorhaben des Landes und einer besseren Planbarkeit, um welche Bauvorhaben sich die Firmen bewerben können, zu ermöglichen, legte Dr. Haslauer das Investitionsprogramm für 2011 vor, das mehr als 205 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen vorsieht. "Das schafft Zukunft und sichert Arbeit", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Rund 80 Millionen Euro werden in den Öffentlichen Verkehr investiert, weitere 55 Millionen Euro werden für die

Straßeninfrastruktur ausgegeben und knapp 73 Millionen Euro für den Hochbau.
"Es geht mir um eine berechenbare Partnerschaft mit der heimischen Bauwirtschaft", so der Infrastrukturreferent, der die Investitionen in den Öffentlichen Verkehr hervorhob: "Allein im Bereich des Öffentlichen Verkehrs werden im nächsten Jahr rund 80 Millionen Euro investiert, beispielsweise in Lärmschutzmaßnahmen, Bahnsteigzugänge, Fußgängerunterführungen, den Salzburger Hauptbahnhof, die Salzburger Lokalbahn, die Schafbergbahn und NAVIS."

Von der Landesbaudirektion werden mehr als 90 Prozent aller Aufträge in Form von Einzelgewerken vergeben: "Generalunternehmer sind kein Allheilmittel für die Landesfinanzen, denn es ist keinesfalls so, dass Generalunternehmer immer günstiger sind. In vielen Fällen können Einzelunternehmer kostengünstiger und bedarfsgerechter anbieten und ausführen, als Generalunternehmer. Ausschreibungen von Totalunternehmern, die nicht nur die Ausführung sondern auch die Planungsleistungen übernehmen, stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Für den Landesstraßen- und Hochbau kann ich daher festhalten, dass auch weiterhin bedarfsgerecht und ohne Präjudiz ausgeschrieben wird und sachlich die jeweils beste Lösung getroffen wird", sagte Wirtschafts- und Infrastrukturreferent Haslauer.

Forderung nach besserer Förderung von Wohneigentum erfüllt
Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer erinnert daran, dass eine zentrale Forderung des Baugipfels im vergangenen Jahr die bessere Förderung von Wohneigentum war: "Ich bin erleichtert, dass wir die nach der Initiative des Wohnbauförderungsbeirates entstandene Pattstellung lockern konnten und uns in einem ersten, wichtigen Schritt, unter Vermittlung der Wirtschaftskammer mit dem Koalitionspartner auf Maßnahmen zur Zielerreichung im Eigentumswohnbau einigen konnten. Mit der Anhebung der Einkommensgrenze, der Anhebung der Fördergrenzen, der Besserstellung von wachsenden Familien und Alleinerziehenden sowie der Einführung des so genannten Eigenmittelersatzdarlehens wurde nun doch einiges bewegt. Wir werden die Situation genau beobachten und evaluieren, ob die Maßnahmen geeignet und vor allem ausreichend waren“, so Dr. Haslauer abschließend.
     
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