"Alles Neun" bei recreation   

erstellt am
22. 09. 10

In die Vollen geht das Grazer Orchester recreation in seiner 9. Saison! Wir hoffen, Sie sind dabei!
Graz (styriarte) - Die Zahl Neun ist seit Beethoven unter Sinfonikern geheimnisumwittert. Und die Zahl Neun hat aus Zeiten, da man rechnerisch noch mit vier Fingern jeder Hand das Auslangen fand, etwas mit „neu“ zu tun, es ist also die „neue Zahl“, nachdem die acht Finger erschöpft waren.

"Alles Neun!" also heuer bei recreation:

  • neun Abokonzerte, statt bisher acht.
  • eine kleine Leiste der Neunten Sinfonien: von Joseph Haydn an über Franz Schubert bis zur Monumentalversion bei Gustav Mahler (im Mahlerjahr 2011).
  • vor jedem der neun Konzerte, um 19 Uhr im Stefaniensaal, wird eine etwa halbstündige Programmeinführung angeboten. Einführungspreis: Null Euro!
  • Neun Gäste beehren das Orchester neu: Philipp Scheuch! er, Patricia Kopatchinskaja, Gerd Kühr, das Hugo Wolf Quartett, Natalie Clein, Siegmund Weinmeister, Horst Maria Merz, George Gao & Mei-Ann Chen.
  • Neu auch die Auswahl zwischen vier und fünf Dienstagsabokonzerten.



Beim Alten bleibt aber auch Einiges: unter anderem unser Dank an den Orchester-Hauptsponsor, das Bankhaus Krentschker, an die öffentliche Hand (Land Steiermark und Stadt Graz) und unsere Medienpartner, die Kleine Zeitung und den ORF Steiermark.

Programm
Der fulminante Einstand des Bayern Michael Hofstetter im April des Jahres findet Fortsetzung im Auftaktskonzert der Saison, das den „Wiener Klassikern“ gewidmet sein wird. Am Klavier debütiert Philipp Scheucher, der blutjunge Meisterschüler von Markus Schirmer, mit Mozarts „Jeunehomme/Jenamy“-Konzert.

„Glückliche Fahrt“ nehmen Patricia Kopatchinskaja an der Violine und Gerd Kühr am Pult auf, wenn sie Kührs Violinkonzert „Movimenti“ erstmals nach Graz bringen. Im Dezember, kurz vor Weihnachten, heben der Katalane Josep Caballé-Domenech und das Hugo Wolf Quartett mit Strauss, Elgar und Dvorák ihr Publikum in den siebenten Streicherhimmel. Unter demselben Dirigenten stellt sich der „Winter in St. Petersburg“ im Jänner ein: Der Publikumsliebling und grandiose Pianist Bernd Glemser gibt dabei das heiß ersehnte dri! tte Klavierkonzert von Rachmaninow.

Zwei Debütanten treffen sich im Februar für die „Erzromantiker“ Liszt, Brahms und Schumann. Des Letzteren Cellokonzert spielt die Britin Natalie Clein; Siegmund Weinmeister dirigiert erstmals bei recreation. Pandämonisch wird es zum Faschingsende. Rosenmontag und Faschingsdienstag sind Schubert/Berio und HK Grubers Pandämonium „Frankenstein!!“ gewidmet. Ernst Kovacic schlägt den Takt, der deutsche Entertainer Horst Maria Merz chansonniert.

Jordi Savall kehrt im März für zwei Barockabende ein. Er nimmt sich Händels „Wassermusik“ vor und doppelchörige Orchestermusik von Händel und J. C. Bach. Dann wird im April die einst wegen Erkrankung des Dirigenten Heinrich Schiff verschobene Aufführung von Mahlers monumentaler Neunter Symphonie nachgeholt. Und zum Finale im Mai wagt sich recreation in ganz neue Gefilde: über! Ravels „Mutter Gans“ hinaus geht’s nach China. Unter anderem dirigiert die in Amerika lebende Chinesin Mei-Ann Chen das Violinkonzert „The Butterfly Lovers“. Solist an der chinesischen Violine „Erhu“ ist George Gao aus Shanghai.

Vier Varianten von Abonnements (zwei Neuner-, ein Vierer-, ein Fünfer-Abo) stehen zur Verfügung.

Wann:
Von 11. Oktober 2010 bis 17. Mai 2011
Alle Konzerte finden im Grazer Stefaniensaal statt.

     
Informationen: http://www.recre.at    
     
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