Erfreuliches vom Arbeitsmarkt  

erstellt am
01. 10. 10

Hundstorfer: Arbeitslosigkeit sinkt auch im September stark
Rückgang wie zum Ende der Hochkonjunktur – In allen Bundesländern geht Arbeitslosigkeit zurück - besonders bei Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen
Wien (bmask) - "Der sehr erfreuliche Trend am österreichischen Arbeitsmarkt setzt sich auch im September weiter fort. Mit 214.167 vorgemerkten Arbeitslosen ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 20.338 (-8,7 Prozent) deutlich gesunken", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Monat September. Erfreulich sei zudem, dass die Arbeitslosigkeit in allen Bundesländern zurückgeht - besonders stark in Vorarlberg (-17,3 Prozent), in der Steiermark (-16,9 Prozent) und Salzburg (-14,5 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen plus Schulungsteilnehmer (283.650 Personen) sinkt um 19.305 und damit so stark wie zuletzt am Ende der Hochkonjunktur im März 2008, so Hundstorfer.

"Die unerwartet erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung erbringt bereits 2010 einen erheblichen Beitrag zur Budgetkonsolidierung. Nach neuesten Berechnungen wird das Budgetdefizit im Bereich der Arbeitsmarktpolitik um 350 Millionen Euro geringer sein als budgetiert", unterstrich der Sozialminister. Der starke Anstieg der Beschäftigung - es gibt um 47.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr - bringe außerdem zusätzliche Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen.

Bis Ende September 2010 konnten heuer bereits 485.636 vorgemerkte Personen in Arbeit vermittelt werden; das sind um +33.968 bzw. +7,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres; Jugendliche konnten 112.786 in Arbeit vermittelt werden - der Anstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt +7.374 bzw. +7,0 Prozent, berichtet der Sozialminister.

Für Hundstorfer ist es ein besonderer Erfolg der aktiven Arbeitsmarktpolitik, dass die Langzeitarbeitslosigkeit (-17,3 Prozent) und die Jugendarbeitslosigkeit (-8,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück gegangen ist. "Wir haben mit zahlreichen Maßnahmen in diesen schwierigen Segmenten klare Impulse geben können, so dass wir uns bei der Jugendarbeitslosigkeit zu den Besten in Europa zählen können", so Hundstorfer. Es gebe auch weniger Lehrstellensuchende und mehr offene Lehrstellen. Die Arbeitslosigkeit sinke in allen Kategorien und Berufsgruppen. "Der kräftige Zuwachs offener Stellen um 20,3 Prozent auf 35.064 erleichtert Arbeitslosen den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben", sagte der Minister abschließend.

 

Unsere Maßnahmen wirken
Die ÖVP hat in der Krise die richtigen Maßnahmen gesetzt - von den Konjunkturpaketen bis hin zur Finanz- und Wirtschaftspolitik. Das beweist der jüngste Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Österreich hat mit 4,3 Prozent nach Eurostat die niedrigste Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit hat Österreich die geringsten Zahlen. Nun ist die Arbeitslosigkeit im September noch weiter gesunken.

ÖVP hat die richtigen Maßnahmen gesetzt
Das zeigt: Die ÖVP hat in der Krise die richtigen Maßnahmen gesetzt - von den Konjunkturpaketen bis hin zur › Offensive für green jobs, die Umweltminister Niki Berlakovich initiiert hat.

Bereits letzte Woche hatten Wifo und IHS ihre Konjunkturprognosen nach oben korrigiert. Für Josef Pröll ist klar: "Das zeigt, dass wir die richtigen Schritte ergriffen haben - sowohl bei den Konjunkturpaketen als auch in der Finanz- und Wirtschaftspolitik."

"Die Wirtschaft ist optimistisch und dank der Unterstützung durch die Konjunkturpakete gut aufgestellt, der Strukturwandel ist voll im Laufen", erklärt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der jüngst eine › Offensive für neues Wachstum gestartet hat, um diese positive Entwicklung weiter zu beschleunigen.

ÖVP Partei der Wirtschaft und der arbeitenden Menschen

Seit Finanzminister Josef Pröll vor zwei Jahren die Führung der ÖVP übernommen hat, wird nicht zuletzt eines immer deutlicher: Die ÖVP wird immer mehr als Partei der Wirtschaft UND arbeitenden Menschen wahrgenommen.

 

Lugar: Arbeitslosenzahlen sind kein Grund zur Freude
Wirtschaftsbelebung nur auf Pump
Wien (bzö) - Die Verbesserung bei der Arbeitslosenstatistik ist für BZÖ-Wirtschaftssprecher Abg. Robert Lugar kein Grund zur Freude, denn "dieser Aufschwung ist nicht selbsttragend". Er warnt davor, dass die Regierung keinesfalls ihre ohnedies bescheidenen Sparbemühungen nicht einstellen darf, "sonst stehen sie bei der nächsten Krise mit heruntergelassenen Hosen da!" Und schon in diesem Winter könnte die nächste Krise ausbrechen, "weil die Wirtschaftsbelebung nur auf Pump erfolgt ist", so Lugar.

"Selbst mit einer gewaltigen Schuldenexplosion haben es die Staaten nicht geschafft, die Wirtschaft auf Stand vor der Krise zu bringen", erklärt der BZÖ-Wirtschaftssprecher. Alle Konjunkturmaßnahmen seien auf Schulden aufgebaut, "nun wird das große Sparen kommen." Deshalb ist es für Lugar entscheidend, "dass die derzeit bescheidenen Reformbemühungen von Rot und Schwarz zu sinnvollem Sparen mit einem Freiraum für zusätzliche Wirtschaftsprogramme führen." Daher dürfe keinesfalls auf Reformen verzichtet werden, wie von der Regierung schon angedacht. "Wenn die Sparbemühungen eingestellt werden, dann droht bei der nächsten Krise der wirtschaftliche Supergau!", warnt Lugar.

 

 Schatz zu Arbeitsmarktdaten: Freude hält sich in Grenzen
Statistik verschleiert schlechte Qualität der Arbeitsplätze
Wien (grüne) - "Die Arbeitsmarktstatistiken verschleiern, dass in den letzten Wochen und Monaten vor allem die Teilzeitstellen und Leiharbeitsplätze zugenommen haben. Das sind im hohen Maße instabile Jobs, die meist kein existenzsicherndes Einkommen für einen längeren Zeitraum zur Folge haben. Die Freude über den Rückgang der Arbeitslosigkeit hält sich angesichts dieser Tatsachen doch sehr in Grenzen", so Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, zu den heute veröffentlichten September-Arbeitsmarktdaten.

"Den Jubel von Minister Hundstorfer über die österreichische Jugendarbeitslosigkeit kann ich nicht nachvollziehen. Dass 38.000 jungen Menschen ohne Job sind, ist definitiv kein Grund stolz zu sein, sondern ein großes Problem. Es macht deutlich, dass es die Regierung in den letzten Jahren völlig vernachlässigt hat, strukturell in den österreichischen Arbeitsmarkt einzugreifen. Dadurch bleiben Junge, Frau und schlechter Ausgebildete immer mehr auf der Strecke. Das hat sich vor der Krise abgezeichnet, war in der Krise offensichtlich und bis jetzt sind keine neuen Weichenstellungen erfolgt. Das ist fahrlässig", so Schatz. "Die Zahl der Jobs, die ein so niedriges Einkommen haben, dass man davon nicht leben kann, nimmt zu. Immer mehr Anstellungen werden in atypische Beschäftigungsformen umgewandelt. Ein Mindestniveau an Jobqualität zu definieren, etwa durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes und einer Versicherungspflicht für alle Arbeitsverhältnisse, verweigert Minister Hundstorfer trotzdem. Er verabsäumt es, der Abwärtsspirale etwas entgegen zu setzen", erklärt Schatz abschließend.

 

Tumpel: Keine Budgetsanierung auf den Rücken der Arbeitsuchenden
Qualifizierungsmaßnahmen für alle müssen fortgeführt werden
Wien (ak) - Mit 283.650 Arbeitsuchenden (rund 214.000 registrierte Arbeitsuchende und fast 70.000 Personen in Schulungsmaßnahmen des AMS) setzt sich der rückläufige Trend auch im September fort. Das ist ein Rückgang um über 6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr. Es gibt wieder weniger Arbeitsuchende und wieder mehr Beschäftigung. "Der Einsatz des Sozialministers lohnt sich. Aber trotz dieses Trends muss alles unternommen werden, um noch mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen", sagt AK Präsident Herbert Tumpel und fordert, dass die Qualifizierungsmaßnahmen für alle fortgeführt werden, insbesondere für die Jungen ebenso wie für die Langzeitarbeitslosen.

Zusätzlich dazu sollen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch den zügigen Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen weiter verbessert und Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit angeboten werden. Auch in diesem Jahr werden wieder Tausende vom Schicksal der Arbeitslosigkeit betroffen sein. Auf diese, so Tumpel, dürfe auch jetzt, wo sich die Lage bessert, nicht vergessen werden. Das bedeutet auch, dass die Krise nicht auf Kosten dieser Betroffenen finanziert werden darf. "Hier zu sparen ist unsozial. Gerade in schwierigen Zeiten brauchen die Menschen am Rande des Arbeitsmarktes besondere Unterstützung", fordert Tumpel, "wir wollen diese Menschen auf Arbeitsplätze bringen, von denen sie auch tatsächlich leben können."

 

Kaske: Beim Budget auf Investitionen in die Zukunft nicht vergessen
Entwicklung am Arbeitsmarkt erfreulich, kluge Beschäftigungspolitik nötig
Wien (ögb) - "Es ist erfreulich, dass sich der Arbeitsmarkt weiter erholt. Jetzt heißt es, die Budgetkonsolidierung so anzugehen, dass es keine Einsparungen zu Lasten der Beschäftigten gibt, sondern vielmehr Geld für Investitionen in wichtige Zukunftsbereiche locker gemacht wird", sagt vida-Vorsitzender und ÖGB-Arbeitsmarktsprecher Rudolf Kaske. Wichtig sei zudem, dass das AMS weiterhin genügend Geld für Qualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung habe, so Kaske weiter.

Die Zahl der Arbeit Suchenden ging im September im Jahresvergleich um 20.338 Betroffene oder 8,7 Prozent zurück. Insgesamt waren Ende September 214.167 Menschen als arbeitslos registriert, mit den SchulungsteilnehmerInnen steigt die Zahl auf 283.650 Personen.

Mitentscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sei, ob mit dem Budget ein intelligenter Kurs verfolgt werde, "der die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt oder nicht", so Kaske. Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht nötig seien jedenfalls Investitionen in den Ausbau von Pflege und Betreuung, in die Verbesserung des Öffi-Netzes und in das Bildungssystem. "Das Geld dafür ist vorhanden, sofern sich die Politik dazu entschließt, die Steuerprivilegien der Reichen anzutasten", sagt Kaske.

Antilohn- und Antisozialdumping-Gesetz beschließen
Damit bei der Öffnung des Arbeitsmarktes für ArbeitnehmerInnen aus den neuen EU-Ländern der Lohndrückerei durch schwarze Schafe unter den Unternehmern Einhalt geboten wird, sei zudem die rasche Umsetzung des Antilohn- und Antisozialdumping-Gesetzes nötig. Kaske: "Gleicher Lohn für gleiche Leistung - dieser Grundsatz muss in Österreich gelten, egal woher der oder die ArbeitnehmerIn stammt. Derzeit ist das Einklagen der Ansprüche für den Einzelnen ein schwieriges Unterfangen. Das soll das neue Gesetz ändern."

Erfolgreiche aktive Arbeitsmarktpolitik fortsetzen
Erfreut ist Kaske über den Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. Nach den aktuellen Arbeitsmarktdaten ging die Zahl der Arbeitslosen, die länger als 12 Monate arbeitslos sind, um 17,3 Prozent zurück. "Das AMS hat hier erfolgreiche Projekte. Der Vorschlag von Staatssekretärin Marek, wonach Arbeitslose den Park aufkehren sollen oder in der Pflege einspringen müssen, ist verzichtbar", so Kaske. Vielmehr müsse das AMS weiterhin genügend Geld erhalten, um mit voller Kraft gute Qualifizierungsprogramme anbieten und seiner Vermittlungstätigkeit nachkommen zu können, so Kaske abschließend.

 

Brauner: Arbeitslosigkeit in Wien sinkt weiter
Vier Monate in Folge sinkende Arbeitslosenraten in Wien, trotzdem: "Krise ist noch nicht vorbei"
Wien (rk) - "Der Wiener Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil. Mit einem Minus von 0,3 Prozent sinkt die Arbeitslosigkeit in Wien das vierte Monat in Folge", erklärte Vizebürgermeisterin Wirtschaftsstadträtin Mag.a Renate Brauner am 01.10. angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten für den September 2010. "Wien hat sich in der Krise sehr gut gehalten. Verglichen mit den Arbeitsmarktdaten des letzten Jahres vor der Krise - 2008 - zeigt sich: Oberösterreich hat einen Zuwachs der Arbeitslosigkeit von fast 30 Prozent zu verkraften, während Wien den Anstieg der Arbeitslosigkeit mit rund 15 Prozent stark dämpfen konnte. Das ist auf die spezielle Struktur der Wiener Wirtschaft zurück zu führen. 82 Prozent der Beschäftigten arbeitet im Dienstleistungsleistungsbereich und dieser hat sich als sehr krisenresistent erwiesen", so Brauner. "Die Lage am Arbeitsmarkt beweist aber: Die Krise ist noch nicht vorbei. Und allen Unkenrufen zum Trotz wird Wien weiter investieren und darauf schauen, dass wir Arbeitsplätze und Aufträge für die Wienerinnen und Wiener sowie für die Wiener Unternehmen sichern", betonte Brauner.

Zahl der offenen Stellen um 9,2 Prozent gestiegen
Gerade das manchmal als Vergleichsparameter genannte Oberösterreich sei durch einen besonders starken Industriesektor geprägt und war daher von Wirtschaftskrise früher und mit einem höheren Anstieg der Arbeitslosigkeit mit bis zu 60 Prozent betroffen, hält Brauner fest. "Wien profitiert daher auch später vom Anziehen der Konjunktur. Die Vorzeichen sind allerdings auch hier durchaus positiv. Die Zahl der offenen Stellen ist um 9,2 Prozent gestiegen, während gleichzeitig die Schulungsmaßnahmen um 0,8 Prozent gesunken sind", so Brauner.

Wiens Maßnahmen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit waren erfolgreich. "Die Konjunktur- und Beschäftigungsmaßnahmen haben gegriffen und den Wiener Arbeitsmarkt nachhaltig gestärkt. Mit 700 Millionen Euro hat sich Wien gemeinsam mit dem AMS und mit Unterstützung von Minister Hundstorfer gegen die steigende Arbeitslosigkeit gestemmt. Mit diesem Geld haben wir zehntausende Arbeitsplätze abgesichert, kleinere und mittlere Unternehmen unterstützt und gerade im Jugendausbildungsbereich erfolgreich gegen die Arbeitslosigkeit angekämpft", unterstreicht Brauner.

Jugendliche: Wiener Ausbildungsgarantie wirkt
"Gegenüber 2008 ist die Zahl der Lehrstellensuchenden in Wien um Minus 27,5 Prozent gesunken", so Brauner. "Einmal mehr wird deutlich: die Wiener Ausbildungsgarantie wirkt! Gemeinsam mit dem AMS bietet die Stadt Wien allen Jugendlichen, die eine Ausbildung machen wollen, das passende Angebot. Wir helfen beim Übergang von der Schule in den Beruf, wir garantieren die Möglichkeit einer Lehrausbildung in einem Betrieb oder in Lehrwerkstätten und wir ermöglichen das Nachholen von Bildungsabschlüssen", unterstrich die Wirtschaftsstadträtin. "100 Millionen werden von der Stadt Wien dafür gemeinsam mit dem AMS investiert. Denn: Jugendliche beim oftmals schwierigen Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen, ist der Schlüssel für einen guten Einstieg ins Arbeitsleben", so Brauner weiter.

Wien habe gemeinsam mit dem AMS 4.500 qualitativ hochwertige Ausbildungsplätze geschaffen. Über 30 Lehrberufe können Jugendliche praxisnah in Lehrwerkstätten bis zur Lehrabschlussprüfung absolvieren. "Aktuell haben Ende September 850 Jugendliche eine neue Ausbildung in den Lehrwerkstätten begonnen. Darüber hinaus wird darauf geachtet, dass die Durchlässigkeit zu betrieblichen Lehrstellen erhöht wird. Erst kürzlich konnten auf meine Initiative hin zusätzliche 35 Lehrstellen in Topunternehmen mit Lehrlingen aus den Überbetrieblichen Lehrwerkstätten besetzt werden. Diesen Weg werden wir weitergehen", so Brauner abschließend.

 

Mikl-Leitner: "Grund zur Freude - Arbeitslosigkeit sinkt in NÖ seit einem halben Jahr"
Trotz Rückgang um 7,8 Prozent schnürt Land neues Beschäftigungspaket
St. Pölten (nöi) - "Dass sich die Wirtschaft erholt, macht sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar. So können wir, seit mittlerweile einem halben Jahr, sinkende Arbeitslosenzahlen verzeichnen. Aktuell sind es um 7,8 Prozent weniger Arbeitslose, als noch vor einem Jahr. Im Vergleich dazu gab es im Vorjahr im September einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um sage und schreibe 32,9 Prozent. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen uns, dass es wieder bergauf geht und dass wir auf dem besten Weg sind, wieder das Niveau des Jahres 2008 zu erreichen. Damals hatten wir die höchste Beschäftigung in der zweiten Republik", freut sich die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte die Landesrätin neben den aktuellen Zahlen auch ein neues Beschäftigungspaket für Jugendliche, für Langzeitarbeitslose und für Wiedereinsteigerinnen. Für Jugendliche werden im Rahmen des Lehrlingsauffangnetzes 1.500 Plätze für junge Menschen bereitgestellt, die vergeblich eine Lehrstelle suchen. "Wir tun dies, obwohl sich der Lehrstellenmarkt sichtlich erholt. So beträgt die Zahl der sofort verfügbaren und bald verfügbaren Lehrstellen über 900. Dem gegenüber stehen 1.259 vorgemerkte Lehrstellensuchende, das ist ein Minus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Lehrlingsauffangnetz garantieren wir also, dass jeder lern- und lehrwillige Jugendliche einen Platz findet", freut sich Mikl-Leitner.

"Für Langzeitarbeitslose bzw. BezieherInnen der Mindestsicherung wird es 400 Plätze im Rahmen eines Beschäftigungsprojektes 'Mosaik' geben, weil es unser Ziel ist, Mindestsicherungs-BezieherInnen so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Für uns ist die Mindestsicherung keine soziale Hängematte, sondern soll Trampolin in den Arbeitsmarkt und damit in eine gesicherte Zukunft für diese Menschen sein", betont Mikl-Leitner.

"Ein drittes Paket schließlich, das heute präsentiert wurde, ist eine Initiative zur Ausbildung von Pflegekräften. Wir wissen, dass gerade der Pflegeberuf für den Arbeitsmarkt ein Hoffnungsmarkt ist und laufend hoch qualifizierte Pflegekräfte gesucht werden. Aus diesem Grund sollen 400 arbeitssuchende Menschen eine solche Ausbildung bekommen. Diese Maßnahme soll vor allem Wiedereinsteigerinnen ansprechen, die auf der Suche nach einen zukunftsträchtigen Beruf sind", so Mikl-Leitner.

"Dass sich die zahlreichen Maßnahmen, die das Land gemeinsam mit dem AMS setzt auch bezahlt machen, das zeigen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen ganz deutlich. Wir haben es geschafft, eine Trendumkehr zu schaffen und der Weg nach oben am Arbeitsmarkt ist seit einem halben Jahr unübersehbar. Nicht umsonst haben wir in Österreich die geringste Arbeitslosenquote innerhalb der gesamten EU", freut sich Mikl-Leitner.
     

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