Mitterlehner will Gründungen von Firmen forcieren    

erstellt am
03. 11. 10

Wien (bmwfj) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner diskutierte am 02.11. bei der "Presse"-Veranstaltungsreihe "Aufbrüche" zum Thema "Unterlassen statt Unternehmen - Geht es der Selbstständigkeit endgültig an den Kragen?". Dabei betonte Mitterlehner, dass "wir nicht nur die Betriebsgründungen erleichtern, sondern auch die allgemeine Einstellung zum Unternehmertum in Österreich verbessern müssen". Nur so könne Österreich zum Entrepreneur-Vorzeigeland werden.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt insbesondere Jungunternehmer mit speziellen Programmen. Bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) kann entweder ein zehnprozentiger Zuschuss für Investitionen in Höhe von maximal 300.000 Euro oder eine 80-Prozent-Haftung für Kredite beantragt werden. Positiv ausgewirkt haben sich auch die erp-Kleinkredite, die speziell Mikrounternehmen zugutekommen. Außerdem wurde heuer das Limit für die Vergabe dieser Kleinkredite von 30.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht. Parallel dazu hat das Wirtschaftsministerium den Verwaltungsaufwand für die Gewerbeanmeldung deutlich reduziert. Ein Gewerbe kann heute ab dem Tag der Anmeldung ausgeübt werden, wenn die vorgelegten Unterlagen allen Kriterien entsprechen.
     
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