Andreas Maurer in Trautmannsdorf beigesetzt   

erstellt am
03. 11. 10

LH Pröll: "Er hat das Fundament für das heutige NÖ gelegt"
St. Pölten/Trautmannsdorf (lk) - In seiner Heimatgemeinde Trautmannsdorf wurde am 30.10. der am 25. Oktober, verstorbene Landeshauptmann a. D. Andreas Maurer beigesetzt. Das Requiem, an dem zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teilnahmen, fand in der Pfarrkirche Trautmannsdorf statt.

Mit diesem Tag nehme man Abschied „von einer beeindruckenden Persönlichkeit unserer Heimat", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in seiner Trauerrede. Von Trautmannsdorf aus habe sich Andreas Maurer auf den Weg gemacht, „um eine große Lebensgeschichte zu schreiben", so Pröll.

Andreas Maurer habe „dieses Land geliebt" und sei diesem Land „bis in die tiefste Seele verbunden" gewesen, er habe als „Baumeister Niederösterreichs" das „Fundament für das heutige Niederösterreich gelegt", betonte Landeshauptmann Pröll in seinen Worten: „Vieles von dem, was wir heute vorfinden, geht auf die Ära Maurer zurück, vieles von dem, was Andreas Maurer gemacht hat, hat bis heute Bestand: Er hat im wahrsten Sinne des Wortes Brücken bis in unsere heutige Zeit geschlagen."

Es sei die „tiefe Überzeugung" von Andreas Maurer gewesen, „das Land voranzubringen", betonte der Landeshauptmann. „Das war kein einfacher Weg. Aber er hat sich nicht gescheut vor diesem Weg und er hat sich nicht geschont auf diesem Weg. Und heute wissen wir: Der Weg - sein Weg - von damals hat sich gelohnt, weil er uns den Weg von heute geebnet hat."

„Seine tiefen und festen Wurzeln haben ihm Halt und Kraft gegeben, damit er dem Land Halt und Kraft geben konnte", nahm Landeshauptmann Pröll Bezug auf die Verwurzelung Maurers im Bauernstand und in seiner Familie. „Mit seiner Familie trauert die ganze Familie Niederösterreich, denn Andreas Maurer war ein großer Sohn unseres Landes", so Pröll.

Mit den berührenden Worten „Lieber Andreas, danke für alles, ruhe sanft. Du wirst den Menschen, dem Land und uns allen fehlen", schloss Landeshauptmann Pröll seine Trauerrede.
     
zurück