NÖ Industriebetriebe setzen sich ehrgeizige Ziele   

erstellt am
15. 11. 10

St. Pölten (nlk) - Niederösterreichs Industrieunternehmen setzen sich ehrgeizige Ziele. "Niederösterreich soll der Wachstumsmotor in Österreich sein und seine angrenzenden Bundesländer beim Anstieg der Wirtschaftsleistung übertreffen", erklärte Johann Marihart, wiedergewählter Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV NÖ), bei seiner Antrittsrede vor der Ordentlichen Vollversammlung. Dazu bedürfe es freilich gehöriger Anstrengung, denn "in den nächsten Jahren wartet viel Arbeit auf uns".

Zwar habe sich die Konjunktur heuer erfreulich rasch erholt - "wobei viele Industriebetriebe während des Krisenjahres 2009 zuvor große Standfestigkeit bewiesen hatten", so Marihart -, der Wirtschaftsaufschwung sei jedoch noch immer nicht selbsttragend. "Die internationalen Märkte, auf denen unsere Unternehmen agieren, sind sehr volatil", warnte der IV NÖ-Präsident. Das für Niederösterreich beschlossene "Industriepolitische Strategieprogramm" wolle man deshalb in den kommenden Jahren konzentriert fortführen.

Niederösterreichs rund 900 Industriebetriebe drücken dem Land einprägsam ihren Stempel auf. Direkt und indirekt erwirtschaften die Unternehmen knapp 60 Prozent der regionalen Wertschöpfung und sichern damit viele Arbeitsplätze in Nähe der Werke. Mit Ausnahme von Oberösterreich trägt kein anderes Bundesland mehr zur industriellen Bruttowertschöpfung Österreichs bei als Niederösterreich.

Gemeinsam mit der NÖ Wirtschaftskammer hat die IV NÖ einen neuen Auftritt im Internet gestaltet. Auf der Website www.noeindustrie.at findet man neben vielen Basisinformationen über den produzierenden Sektor im Land auch die erste interaktive Online-Landkarte der NÖ Industrie. Hier werden Fragen, wie "Welche Branchen sind in welchen Regionen besonders stark vertreten?" oder "Was erzeugen die Unternehmen in welcher Region?" beantwortet.
     
Informationen: http://www.noeindustrie.at    
     
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