Spindelegger: "Österreich bleibt bei UNO- und EU-Missionen engagiert"   

erstellt am
09. 11. 10

Ministerrat beschließt Verlängerung von 15 österreichischen Beteiligungen an internationalen Friedensmissionen.
Wien (bmeia) - „Österreichs Einsatz für den Frieden wird weltweit sehr geschätzt. Umso wichtiger ist es, dass dieser auch innenpolitisch breite Unterstützung findet. Mit der heutigen Entscheidung der Bundesregierung, Österreichs Beteiligung an 15 internationalen Friedenmissionen zu verlängern, setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Nachhaltigkeit unseres internationalen Engagements“, so Außenminister Michael Spindelegger in einer ersten Reaktion auf den Beschluss des Ministerrates vom 09.11., der vom Außenminister eingebracht wurde.

Die geographische Bandbreite der Missionen unter Leitung der Europäischen Union sowie den UNO reicht vom Westbalkan über Zypern bis Nepal: "Mit Missionen auf dem Golan und in den Palästinensischen Gebieten stellt der Nahe Osten auch in Zukunft eine Schwerpunktregion für uns dar. Auch am Westbalkan werden wir unser langjähriges Engagement fortsetzen und zu mehr Stabilität in der Region und damit zu mehr Sicherheit für Österreich beitragen“, so Spindelegger weiter.

Mit der heutigen Entscheidung könnten insgesamt bis zu 1.672 österreichische SoldatInnen, 26 PolizeibeamtInnen und eine Zivilperson langfristig entsandt werden. Die Missionen begannen bereits vor mehreren Jahren und werden von Österreich bereits seit längerem unterstützt.

"Besonders erfreulich ist es, dass die KFOR Präsenz im Kosovo, an der Österreich im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden mit derzeit 407 Personen teilnimmt, aufgrund der besseren Sicherheitslage in der Region, in den nächsten Monaten kontinuierlich verringert werden kann. Hier wird besonders deutlich, welchen entscheidenden Beitrag internationale Friedenseinsätze und Krisenmanagementmissionen zur Stabilität einer Region leisten können“, so der Außenminister abschließend.
     
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