Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Biometrie mit dem Fürstentum Liechtenstein   

erstellt am
09. 11. 10

Wien (bmi) - Am 08.11. wurde in der Sala Terrena des Bundesministeriums für Inneres von der Botschafterin des Fürstentums Liechtenstein, I.D. Maria-Pia Kothbauer und Sektionschef Dr. Mathias Vogl eine Kooperationsvereinbarung mit dem Fürstentum Liechtenstein unterzeichnet.

Österreich gibt seit Juni 2006 Reisepässe mit Chip, sogenannte ePässe, aus. Seit März 2009 sind zusätzlich auch die Bilder von zwei Fingerabdrücken auf dem Datenträger gespeichert. Dabei werden die Fälschungssicherheit der Dokumente , sowie der Schutz der Fingerabdruckdaten durch elektronische Zertifikate gewährleistet. Deren Erstellung und Verwaltung erfolgt in dem vom Innenministerium entwickelten und betriebenen BM.I-Trustcenter. Das Trustcenter stellt damit eine wesentliche Infrastruktur- und Sicherheitskomponente für den Einsatz von elektronisch gespeicherten biometrischen Daten in Ausweis- und Reisedokumenten dar.

Durch das nun unterzeichnete Abkommen wird zwischen Österreich und Fürstentum Liechtenstein eine intensive Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung und dem Betrieb der Infrastruktur für Reisepässe und Aufenthaltstitel mit biometrischen Daten ermöglicht.

Ziel ist es, beim verstärkten Einsatz von Biometrie zur zuverlässigen Identifikation von Personen, Synergien bei der Entwicklung der dafür notwendigen Systeme zu erzielen.
     
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