Samariterbund-Nikolauszug: 400 kleine Weihnachtswunder  

erstellt am
29. 11. 10

Bedürftige Kinder verbrachten das erste Adventswochenende im Burgenland
Wien (samariterbund) - Auf Einladung des Samariterbundes haben rund 400 Kinder das vergangene Wochenende im Burgenland verbracht. Der Nikolauszug, eine der größten vorweihnachtlichen Veranstaltungen für bedürftige Kinder, führte heuer nach Pamhagen. Kinder, die in ihrem Alltag mit Armut, Ausgrenzung, Krankheit oder Behinderung zu kämpfen haben, erlebten ein sorgenloses Wochenende voller Adventszauber, begleitet und betreut von der Samariterjugend und rund 200 freiwilligen Mitarbeitern des Samariterbundes. Möglich gemacht wird der Nikolauszug durch die Unterstützung von Landes- und Bundespolitik und großzügiger Sponsoren aus der Wirtschaft.

Am Samstag verabschiedeten Stadtrat Christian Oxonitsch, Samariterbund-Vizepräsident Abg.z.NR. Bgm. Otto Pendl und Mag. Gabriele Lutter, Vorstandssprecherin der ÖBB-Personenverkehr AG, die Kinder am Wiener Westbahnhof. Dann ging es per Sonderzug nach Wallern im Burgenland, von wo die Kinder mit Bussen ins Feriendorf Vila Vita Pannonia gebracht wurden. Schon das großzügige Ambiente der Bungalows, in denen die Kinder untergebracht waren, sorgte für Staunen und Begeisterung.

Der Höhepunkt des Nachmittagsprogramms war der Tanzworkshop der BigsMile Dance Company. Die Stars der renommierten Tanzagentur, die sich schon auf der Hinfahrt mit den Kindern angefreundet hatten, studierten gemeinsam eine Choreografie ein. Am Abend wurden dann die Kinder selbst zu Stars. Alle stürmten sie die Bühne - Groß und Klein, mit oder ohne Handicap, Kinder jeglicher Herkunft tanzten gemeinsam zur Begeisterung der Samariter und der anwesenden Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft. Einige der besonders verdienten Gäste wurden an diesem Abend als Dank für ihre jahrelange Unterstützung des Nikolauszuges mit dem goldenen Verdienstkreuz des Samariterbundes am rot-weiß-roten Band geehrt, darunter Vertreter der ÖBB, von Licht ins Dunkel, SPAR, der BAWAG PSK und der VAMED.

Der Höhepunkt des zweiten Tages war dann jene Sorte Adventzauber, die man nicht planen kann. Während der Nikolaus die Kinder im Sonderzug nach Wien mit seinen Gaben besuchte, fiel draußen der erste Schnee. "Dieses kleine Stück Adventzauber war der krönende Abschluss eines Wochenendes voller berührender Momente. Die Freude und Dankbarkeit der Kinder ist die größte Belohnung für die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich seit einem Jahr auf den Nikolauszug vorbereitet hatten", kommentiert Otto Pendl. "Unser Ziel war es, diesen Kindern, deren Alltag oft von wenig schönen Erlebnissen geprägt ist, einige unvergessliche Kindheitserinnerungen mitzugeben. Und ihnen zu zeigen, dass andere Menschen für sie da sind."
     
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