Pühringer: Eike Baum erhält Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich   

erstellt am
25. 11. 10

Der Kulturverein Musentempel erhält den Anerkennungspreis
Linz (lk) - Der Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich, dotiert mit 7.500 Euro und der Anerkennungspreis dotiert mit 3.000 Euro, werden jährlich auf Vorschlag einer siebenköpfigen Jury vergeben. 2010 erhält den Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich Eike Baum, der Kulturverein Musentempel den Anerkennungspreis.

Einstimmig war der Beschluss der Jury, Eike Baum für ihre kontinuierliche engagierte und überaus professionelle Theaterarbeit, mit der sie seit Jahren eine große Bereicherung für die freie oberösterreichische Theaterszene ist, auszuzeichnen. Ausschlaggebend war unter anderem die aktuelle Rolle als Franziska Jägerstätter, die immer wieder als Sternstunde der Eike Baum bezeichnet wurde. Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die überzeugt, und das kann Eins zu Eins auf die Schauspielerin Eike Baum übertragen werden. Eike Baum charakterisiert im Jägerstätter-Stück - eine Produktion des Theater des Kindes in Kooperation mit Linz 09 - eine starke und liebevolle Persönlichkeit. Eigenschaften, die ohne Abstriche auch der Theaterfrau Eike Baum zuzuschreiben sind.

Für den Anerkennungspreis wurde der 2008 gegründete Kulturverein Musentempel ausgewählt. Das Team mit Judith Richter und Lisa Fuchs an der Spitze hat es in kürzester Zeit geschafft, ein neues Kommunikationsformat einzuführen. Mit unterschiedlichsten Reihen und Performances wird junges Publikum für oft außergewöhnliche Präsentationen an außergewöhnlichen Orten gewonnen. Der Einstand mit "Moby Dick" im Parkbad bleibt in guter Erinnerung. Das Ziel des Vereins, ein Netzwerk zu schaffen, ist beachtlich rasch gelungen.

"Die Auswahl der Preisträger ist eine Bestärkung für die Förderpolitik des Landes Oberösterreich, da sowohl die "Spielstätten" der Eike Baum, unter anderem die Bühne 04, theater@work und Theater des Kindes wie auch die Aktivitäten des Kulturvereins Musentempel kontinuierlich gefördert werden", bestätigt Landeshauptmann Dr. Pühringer die Entscheidung der Jury.
     
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