LH Niessl: BEGAS und BEWAG sollen kooperieren und Synergien nutzen   

erstellt am
23. 12. 10

Neuausrichtung der Energieversorgung im Burgenland
Eisenstadt (blms) – Der Aufsichtsrat der BEWAG hat am 22.12. das neue Führungsduo gekürt: Bank Austria-Landesdirektor Michael Gerbavsits und BEGAS-Vorstand Reinhard Schweifer ziehen beim burgenländischen Energieversorger in der Chefetage ein. „Ich gratuliere den neuen Vorständen zu ihrer Bestellung. Ich sehe darin eine gute Entscheidung für die Zukunft der BEWAG“, sagt Landeshauptmann Hans Niessl bei einer Pressekonferenz mit Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl, dem BEGAS-Aufsichtsratvorsitzenden WHR Bgm. Mag. Klaus Mezgolits und dem stellvertretenden BEGAS- Aufsichtsratvorsitzenden Bgm. Günter Toth. „Wir wollen neue Wege gehen, das Ziel ist klar definiert: BEWAG und BEGAS sollen besser miteinander kooperieren um Synergien zu nutzen,“ kündigte Niessl eine Neuausrichtung der Energieversorgung im Burgenland an.

Eine bessere Kooperation, so Niessl, könne er sich gut im Bereich des Netzbetriebes oder der gemeinsamen Vertriebstochter „Best Energie“ von BEGAS und BEWAG vorstellen. Angedacht sind auch Synergien auf Vorstandsebene der BEGAS. „Die neu zu bestellenden BEGAS-Vorstände erhalten einen Vertrag für zwei Jahren. Es wird zu überlegen sein, ob diese Aufgabe danach die BEWAG-Vorstände mit übernehmen“, so der Landeshauptmann. Außerdem müsse der Ökoenergie-Bereich weiter ausgebaut werden. „Wir wollen für die Burgenländerinnen und Burgenländer auf einem liberalisierten Strommarkt weiter die bestmögliche Versorgung zum bestmöglichen Preis gewährleisten. Es wird vom Eigentümer klare Vorgaben geben“, kündigt Niessl für 21. Jänner 2011 einen „Energiegipfel“ an. Daran teilnehmen werden Vertreter der Eigentümer der burgenländischen Energieversorger. „Wir haben uns nach den Wahlen im Regierungsabkommen vorgenommen, effizientere Strukturen zu schaffen, auch im Energiebereich. Das kann nicht die Aufgabe eines einzelnen Anbieters sein, sondern das muss gebündelt werden“, betont Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser Neuausrichtung der Energieversorgung im Burgenland einen zukunftsweisenden Schritt setzen, im Sinne des Landes, der Burgenländerinnen und Burgenländer, der beiden Unternehmen und der heimischen Wirtschaft“, so Niessl abschließend.
     
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