Burgenländische Passionsspieler vom Papst empfangen   

erstellt am
17. 02. 11

Bischof Zsifkovics: "Passionsspiele im Zeichen der Neuevangelisierung"
Vatikanstadt (kap) - Papst Benedikt XVI. hat Mitglieder der Passionsspiele im burgenländischen St. Margarethen am 16.02. in Sonderaudienz empfangen. Die Pilgergruppe war zuvor bei der Generalaudienz vom Papst begrüßt worden und hatte danach im Rahmen der Sonderaudienz die Gelegenheit, zwei Szene der neu inszenierten Passionsspiele vorzuspielen. "Der Heilige Vater war sichtlich berührt von der szenischen Darstellung Jesu Christi bei den Seligpreisungen sowie nach der Kreuzabnahme im Schoße Mariens", berichtete der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics gegenüber "Kathpress" nach der Begegnung. In seinem Grußwort an den Papst betonte der Zsifkovics, dass die "Passionsspiele 2011 ein konkreter Beitrag zur Neuevangelisierung" seien, der viele Menschen erreicht und weit über die Diözesangrenzen hinausgeht.

Durch das ehrenamtliche Engagement der 650 Laiendarsteller konnten die Passionsspiele 1,26 Millionen Euro einspielen und damit zahlreiche kirchliche, karitative und gemeinnützige Projekte unterstützen. Seit 1926 bringt die Pfarre Sankt Margarethen im Burgenland einem Gelöbnis folgend alle fünf Jahre die Passionsspiele zur Aufführung. Zu den Besuchern zählt auch der jetzige Papst, der 1986 die Passionsspiele im Römersteinbruch miterlebt hat.
     
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