Oberösterreich bei erneuerbaren Energien führend   

erstellt am
03. 03. 11

Internationale Delegation auf Info-Tour im Biomasse-Bundesland
Linz (lk) - Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern liefern als Energiewirt/innen grüne Energie in Form von Wärme, Biogas, Strom oder als Treibstoff. Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt 47.000 Biomasseeinzel- und Gemeinschaftsanlagen produzieren in Oberösterreich umweltfreundliche Wärmeenergie. 400 Mio. Liter Heizöl werden damit durch klimaneutrale Biomasse ersetzt. Was wiederum rund 1 Mio. Tonnen CO2 einspart.

Aber nicht nur bei der Wärmegewinnung aus Biomasse ist Oberösterreich Vorreiter. "Unsere Landwirtinnen und Landwirte beweisen in der Energiegewinnung immer wieder besonderen Innovationsgeist. Pilotanlagen im Bereich Biogas, Bio-Rohstofferzeugung in einer Bioraffinerie und Stromgewinnung durch Holzvergasung sind immer wieder Anziehungspunkte für internationale Delegationen", hebt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger die Vorreiterrolle und Innovationskraft der Landwirtschaft in Oberösterreich hervor. Auch für die Wirtschaft im Bereich Bioenergie-Technologie habe Oberösterreich viel zu bieten. "Im Zusammenhang mit Grüner Energie haben Oberösterreichs Wirtschaft und Landwirtschaft gemeinsam viel erreicht, das international nun Nachahmer findet. Das ist nachhaltiger Umweltschutz und es entstehen Jobs in Oberösterreich."

International findet der oberösterreichische Weg in diesem Bereich großes Interesse, wie diese Woche bei einer internationalen Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern oberösterreichischer Partnerregionen.

Auf dem Programm der Info-Tour mit Vertreterinnen und Vertretern der südafrikanischen Region Westkap, der kanadischen Region Quebec und dem US-Bundesstaat Georgia stand nach einem Treffen mit Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger unter anderem ein Besuch des Biomasseheizwerks sowie der Biogasanlage in Grieskirchen, bei der Pilotanlage der grünen Bioraffinerie in Utzenaich sowie bei der Holzverstromungs-Pilotanlage in Geiersberg im Bezirk Ried im Innkreis.

Bei weiteren Treffen sollen die Beziehungen speziell im Agrar- und Bio-Energiebereich in Zukunft weiter vertieft werden.
     
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