Gutensteinbahn auf gesamter Länge für Personen- und Güterverkehr gesichert!"   

erstellt am
21. 12. 11

Verhandlungen zwischen dem Land NÖ und dem Verkehrsministerium erfolgreich
St. Pölten (nlk) - Bund und Land Niederösterreich bestellen im Rahmen der Verkehrsdiensteverträge Nah- und Regionalverkehrszüge im gesamten Landesgebiet. Darunter ist auch ein Taktverkehr auf der Gutensteinbahn. Bisher war jedoch unsicher, ob die letzten 4 Kilometer der Strecke auch befahren werden können, da die Infrastruktur teilweise sanierungsbedürftig ist. "Deshalb haben wir mit Bundesministerin Doris Bures über die Instandsetzung der Infrastruktur verhandelt, sie hat uns bis 2019 die sichere Nutzung zugesagt", informiert Verkehrs-Landesrat Karl Wilfing.

"Gemeinsam können wir heute eine gute Nachricht für alle Pendlerinnen und Pendler und für den Güterverkehr in der Region bringen. Die bis zuletzt fragliche Strecke von rund vier Kilometern zwischen Pernitz-Muggendorf und Gutenstein wird von den ÖBB saniert und bleibt somit bis 2019 erhalten - Personen- und Güterverkehrszüge werden auch weiterhin über diesen Streckenabschnitt rollen", betonen Bures und Wilfing. Der rund 20 Kilometer lange Abschnitt zwischen Wöllersdorf und Pernitz-Muggendorf stand von vornherein nicht zur Debatte, dieser bleibt auch laut Zielnetz der ÖBB-Infrastruktur weiter bestehen, so Bures und Wilfing.

"Der Bund finanziert die Infrastruktur und 34 der 41 Nahverkehrszüge in diesem Abschnitt, weil ich es als Aufgabe der öffentlichen Hand sehe, dies im Sinne der Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer zu tun", erläutert Infrastrukturministerin Doris Bures.

"Diese Gemeinwirtschaftlichen Leistungen des Bundes sind die Grundlage für einen umweltfreundlichen und leistbaren öffentlichen Verkehr", so Bures.

"Das NÖ Pendlerpaket kann sich sehen lassen! Wir haben ganz bewusst die Finanzierung des Verkehrsdienstevertrages von 17 Millionen Euro auf rund 30 Millionen Euro aufgestockt. Damit finanzieren wir beste Verbindungen für die Pendlerinnen und Pendler - wie jetzt auf der Gutensteinbahn", erklärt Wilfing abschließend.
     
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