Sicherheitsstrategie für das Burgenland   

erstellt am
16. 03. 12

"Kick off"-Veranstaltung im ORF Landesstudio in Eisenstadt
Eisenstadt (blms) - Das Burgenland konnte in den letzten Jahren durch Professionalität und Konsequenz auf vielen Ebenen zu einer Musterregion entwickelt werden. Landeshauptmann Hans Niessl hat sich nach dem Ende des Assistenzeinsatzes dazu entschlossen, 2012 zum „Jahr der Sicherheit“ auszurufen, um auf Basis einer zielorientierten und systematischen Vorgangsweise auch in diesem Bereich neue Maßstäbe zu setzten. Unter Bündelung aller relevanten Kräfte wurden in den ersten beiden Monaten dieses Jahres die Anstrengungen in diese Richtung intensiviert. Im Rahmen einer „Kick off“-Veranstaltung zur Entwicklung einer „Sicherheitsstrategie für das Burgenland“ wurde am 15.03. im ORF Landesstudio in Eisenstadt ein weiterer Meilenstein gesetzt.

Diese „Sicherheitsstrategie“ soll der Politik insofern eine Hilfe sein, als Sie Entwicklungsszenarien beschreibt und dazu Lösungsvarianten aufzeigt - und zwar unter Einbindung sämtlicher Bedarfsträger des Landes. Es wird die Meinung des „kleinen Mannes auf der Straße“ genauso wichtig sei, wie jene der Jugend, der Wirtschaft und sonstiger Vertreter von Institutionen und Behörden.

Dazu Landeshauptmann Hans Niessl: „Wenn man sich mit dem Thema Sicherheit seriös auseinander setzen will, bedarf es eines stabilen Fundamentes. Dies soll die Sicherheitsstrategie sein. Wir wollen diese hoch komplexe Aufgabe ausschließlich in einem wissenschaftlich abgeleiteten Prozess erarbeiten. Dieser wird umso erfolgreicher sein, je mehr von den zahlreichen Partnern des Projektes ‚Sicherheit im Burgenland‘ sich aktiv einbringen.“

Kooperiert wird bei dieser Initiative mit Sicherheitsbehörden und Hilfsorganisationen, Unternehmen bzw. Interessenvertretungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie essentiellen Infrastrukturdienstleistern, was bereits mit dementsprechenden Partnerschaftsurkunden besiegelt wurde. Mit der Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG), dem ASVÖ, dem ASKÖ, der Züricher Versicherung und dem Landesschulrat für Burgenland konnten zusätzliche Projektpartner gewonnen werden. Der Landesschulrat für Burgenland bringt sich bei diesem Projekt auch mit einem landesweiten Schulwettbewerb ein, wo die Schüler der 10. und 11. Schulstufe Ihre Vorschläge zur Sicherheit einbringen können und - Dank der Kooperationspartner - tolle Preise gewinnen können.

Unter dem Motto „Sicher ist sicher“ werden über das EU Projekt „Sicherheit im Burgenland“ auch laufend nachhaltige Maßnahmen gesetzt, von denen vor allem die Bürger, die Gemeinden und die Wirtschaft des Burgenlandes profitieren. Damit dies auch entsprechend gelingt, wurde vom Verein „Nachbarschaftshilfe“ als Trägerorganisation dieses Projektes eine Homepage entwickelt. Unter www.sicherimburgenland.at soll diese zentrale Kommunikations-, Informations- und Präventionsplattform des Landes alle Sicherheitsinteressierten und all jene erreichen, die Hilfe suchen. Abrufbar sind dabei die aktuellsten Sicherheitsinformationen aus den Bereichen Diebstahlsprävention, Computersicherheit und Krisenvorsorge, wesentliche Aspekte für Vereine, wie Förderungen oder Sicherheitsvorschriften, sowie alle Informationen rund um die Aktivitäten des Vereines „Nachbarschaftshilfe“. Experten, Interessierte oder Hilfesuchende können sich dabei direkt einbringen.

Niessl dazu abschließend: „Letztendlich sollen all diese Bemühungen dazu beitragen, das subjektive Sicherheitsgefühl innerhalb der Bevölkerung zu stärken und das Burgenland - wie bereits auf vielen anderen Ebenen - auch im Bereich der Sicherheit zu einem Musterland zu entwickeln.“
     
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