Lebensmitteleinzelhandel prägt das Image des österreichischen Handels   

erstellt am
19. 09. 12

Wien (kmuforschung) - Was assoziieren KonsumentInnen mit dem heimischen Handel? Dieser Frage ist die KMU Forschung Austria in Kooperation mit Makam Market Research in einer Blitzumfrage unter 200 ÖsterreicherInnen (ab 15 Jahre) nachgegangen.

Die heimischen KonsumentInnen denken beim Handel am häufigsten an die großen Filialisten im Lebensmitteleinzelhandel Billa, Spar und Hofer, betonen Dr. Ernst Gittenberger und Dr. Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria. Der Lebensmitteleinzelhandel spielt - als größte Einzelhandelsbranche - eine zentrale Rolle für das Image des österreichischen Handels.

Weitere zentrale Assoziationen zum heimischen Handel sind insbesondere gute Qualität, Angebote und das Thema Preise. Interessant ist auch der große Stellenwert von Baumärkten in der Wahrnehmung des österreichischen Handels.

Zudem stellen Servicefaktoren wie Kundenorientierung, Beratung, Freundlichkeit und Kompetenz des Personals wichtige Imagedimensionen dar. Ebenso nimmt die Bedeutung von Regionalität in der Wahrnehmung der KonsumentInnen zu und dürfte gerade im Lebensmitteleinzelhandel künftig einen zentralen Stellenwert ein-nehmen.

Einkaufsstraßen werden öfters mit dem heimischen Handel verbunden als Einkaufszentren. Einkaufszentren werden zwar gerne genutzt, scheinbar aber nicht zentral mit dem Begriff Handel assoziiert. Überraschend ist auch die eher geringe Bedeutung der Ladenöffnungszeiten für das Image des Handels.

Der österreichische Handel ist durchwegs positiv konnotiert, resümiert Handelsforscher Dr. Ernst Gittenberger. Dominierend in der Wahrnehmung der KonsumentInnen ist aber der Lebensmitteleinzelhandel mit den großen Anbietern Billa, Spar und Hofer.
     
Informationen: http://www.kmuforschung.ac.at    
     
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