»Aufbruch« 

 

erstellt am
20. 11. 12

Bei den Innsbrucker Festwochen und 50 Jahre Ambraser Schlosskonzerte – Alessandro De Marchi stellte das Programm der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2013 vor.
Innsbruck (alte musik) - Der Künstlerische Leiter Alessandro De Marchi stellte im Rahmen einer Pressekonferenz das Programm der Innsbrucker Festwochen 2013 vor: unter dem Motto » Aufbruch « stehen Opern von Mozart, Caccini, Purcell und Blow im Mittelpunkt der 37. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. 2013 ist auch ein Jubiläumsjahr – gefeiert werden 50 Jahre Ambraser Schlosskonzerte. Der Kartenvorverkauf beginnt 26.11.

Vier Opernproduktionen, eine Jubiläums-Gala, zahlreiche Konzerte und der internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti werden 2013 bei den Innsbrucker Festwochen und den Ambraser Schlosskonzerten geboten. Der Künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen Alessandro De Marchi wird gemeinsam mit Rinaldo Alessandrini, Giovanni Antonini, Fabio Biondi, Riccardo Minasi, Kate Aldrich, Carlo Allemano, Emöke Baráth, Silvia Frigato, Raffaella Milanesi, Hagen Matzeit, Sara Mingardo, Christoph und Julian Prégardien, Ann-Beth Solvang, Andreas Scholl, Donna Leon, Academia Montis Regalis, Akademie für Alte Musik Berlin, Amarcord, Balthasar-Neumann-Ensemble, Concerto Italiano, Il Giardino Armonico, Il Pomo d’Oro, Europa Galante, RIAS Kammerchor Berlin, Quatuor Mosaïques und vielen mehr für musikalische Höhepunkte bei den Innsbrucker Festwochen 2013 sorgen.

„La clemenza di Tito“ ist die Krönung der barocken Opera seria, deren Form Mozart in seiner letzten Oper gleichzeitig mit neuen Ideen aufbrach. Mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Titus“ belebt Alessandro De Marchi zur Eröffnung der Innsbrucker Festwochen 2013 am Pult der Academia Montis Regalis auch die historische Aufführungspraxis des frühen 19. Jahrhunderts und wird eine Fassung dirigieren, die damals in vielen europäischen Opernzentren in Mode war.

Zwei Jahrhunderte davor schlug in Florenz die Geburtsstunde der Oper. Giulio Caccinis „L’Euridice“, die erste in Druck erschienene Oper, war der Aufbruch in ein neues Zeitalter der europäischen Musikgeschichte und wird in Innsbruck von Rinaldo Alessandrini und seinem Concerto Italiano zu neuem Leben erweckt.

In der BAROCKOPER:JUNG erfolgt nicht nur in Purcells Meisterwerk „Dido and Aeneas“ der sprichwörtliche Aufbruch des trojanischen Helden aus Karthago zu neuen Gestaden, sondern werden Opernstars von morgen vor der tragischen Liebesgeschichte von Königin Dido auch das nicht minder traurige Schicksal der Liebesgöttin in „Venus and Adonis“ von Purcells Lehrer John Blow besingen.

Der Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti findet 2013 zum vierten Mal statt und widmet sich seinem Namenspatron Pietro Antonio Cesti – im Wettbewerbsprogramm rückt Cestis Oper „L’Orontea“ in den Mittelpunkt.

Die Opern werden in vielfältige Beziehungen zu den Festwochenkonzerten gesetzt, in denen exzellente Originalklangkünstler Spuren Mozarts aufnehmen, die direkte Verbindung von Caccini zu Monteverdi herstellen oder die englische Opernblüte mit Airs und Songs von der Insel schmücken. Einen Aufbruch in eine neue Ära der musikalischen Interpretation bedeuteten die Ambraser Schlosskonzerte, deren 50jährige Geschichte 2013 mit Glanz und Gala gefeiert wird.

Der Kartenvorverkauf startet am 26. November.

37. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
07. – 25. August 2013
50 Jahre Ambraser Schlosskonzerte
9. | 16. | 23. | 30. Juli 2013

 

 

 

Informationen: http://www.altemusik.at

 

 

 

 

 

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