Stadt Wien: 10,3 Prozent mehr Radfahrende im Jahr 2012 gezählt 

 

erstellt am
17. 01. 13

Wien (rk) - Im Jahr 2012 wurden an den Zählstellen der Stadt Wien so viele Radfahrende wie noch nie zuvor gezählt. Die Zahl der erfassten Radlerinnen und Radler ist gegenüber 2011 um 10,3 Prozent gestiegen.

Nach dem Rekordjahr 2011 waren im Jahr 2012 erneut mehr Menschen in Wien mit dem Rad unterwegs. An den neun Zählstellen der Stadt Wien wurden im abgelaufenen Jahr 2012 insgesamt 4.185.106 Radfahrende registriert. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2011. "Diese erfreuliche Bilanz zeigt, dass Radfahren in Wien immer beliebter wird. Ziel der Stadt ist es, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2015 auf zehn Prozent zu steigern . Wir erwarten uns durch neue Infrastruktur, dem RadJahr 2013 und der Velo-city-Konferenz dafür weiter Impulse", sagt Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zu den Zahlen.
Ring bleibt die Nummer 1

Auch im Jahr 2012 wurden auf der Ringstraße bei der Oper die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Wien gezählt. 1.335.162 Radfahrende kamen an dieser Stelle im Jahr 2012 vorbei, 1.115.978 waren es im Jahr davor. Das entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent innerhalb eines Jahres. "Damit wird deutlich, dass neue Infrastruktur gut angenommen wird. Der äußere Ringradweg wurde im Jahr 2012 deutlich verlängert", sagt Wiens Radverkehrs-Beauftragter Martin Blum. Im Jahr 2013 soll der Radweg zwischen Universität und Franz-Josephs-Kai fertig gestellt werden.

Immer mehr Wienerinnen und Wiener nutzen Rad für Alltagswege Viele Menschen in Wien nutzen das Fahrrad für ihren Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zur Abendveranstaltung. An Werktagen sind insgesamt mehr Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs als an Wochenenden. "Die Wienerinnen und Wiener erkennen zunehmend, dass das Fahrrad ein ideales Fortbewegungsmittel in der Stadt ist. Die Steigerungen sind für die Stadt Wien aber auch ein Auftrag, die Situation für Radlerinnen und Radler in Wien noch zu verbessern", sagt Blum.

 

 

 

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