"Österreich ist ein Forschungsdiamant" 

 

erstellt am
16. 01. 13

Anne Glover zu Gast bei Minister Töchterle
Wien (bmwf) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle empfing Anne Glover, Wissenschaftsberaterin von EU-Kommissionspräsidenten Barroso, am 15.01. im Ministerium zu einem Arbeitsgespräch. "Österreich ist ein Forschungsdiamant", so Glover. Die Forschung an den österreichischen Universitäten und Forschungseinrichtungen weise eine "sehr hohe Qualität" auf, dies sei auch in Hinblick auf die vergleichsweise geringe Größe des Landes bemerkenswert, hielt Glover fest. Allerdings sei gerade im Bereich Wissenschaft und Forschung ohnehin oftmals nicht die Größe per se entscheidend, sondern vor allem die Kooperation - gerade auch über Landesgrenzen hinweg, verwies Glover auf Einrichtungen wie beispielsweise das Kernforschungszentrum CERN, das niemals von einem Land alleine aufgebaut hätte werden können. Minister Töchterle unterstrich ebenso den hohen Stellenwert der verstärkten Zusammenarbeit, Österreich setzt mit Initiativen wie der Etablierung des Europäischen Biobankennetzwerks BBMRI oder der "Salzburg Gruppe" auch entsprechende Schritte.

Als gemeinsames Anliegen bekräftigten Glover und Töchterle die verstärkte Bewusstseinsbildung in Hinblick auf den hohen Stellenwert von Wissenschaft und Forschung. Dazu zählen auch Initiativen wie die jüngst vom Ministerium initiierte Online-Plattform "Wissen-Finden-Österreich" (www.wissenfinden.at). "Gerade bei jungen Menschen muss es gelingen, sie für Wissenschaft und Forschung zu begeistern", sind sich Glover und Töchterle einig. Seitens der EU-Kommission wurde etwa das Projekt "Science: it's a girl thing" gestartet und auch Österreich ist mit Programmen wie etwa "Sparkling Science" und den Kinderunis sehr aktiv.

In Hinblick auf die der Forschung zur Verfügung stehenden Mittel unterstrich Glover das hohe Engagement Österreichs, das mit einer F&E-Quote von 2,8 Prozent über dem EU- und OECD-Schnitt liegt. Minister Töchterle betonte auch das erfolgreiche Einwerben von EU-Mitteln aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und verwies auf die Rückflussquote von 130 Prozent. Nun gelte es, gemeinsam für das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" (2014 - 2020) und eine möglichst hohe Mittelausstattung einzutreten - "im Sinne der Stärkung des europäischen Forschungsraumes", so Anne Glover und Karlheinz Töchterle abschließend.

 

 

 

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