Päpstlicher Gregoriusorden für Günter Geyer 

 

erstellt am
24. 01. 13

Landau: Einer, der anderen Menschen Mut macht
Wien (pew) - In Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde am Abend des 23.01. der Vorstandsvorsitzende des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, Dr. Günter Geyer, mit einem hohen päpstlichen Orden ausgezeichnet. Die Verleihung des Komturkreuzes des Gregoriusordens, die im erzbischöflichen Palais am Stephansplatz stattfand, nahm der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, vor. Die Laudatio hielt Caritasdirektor Msgr. Michael Landau. Unter den Gästen waren Margit Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann.

Dr. Günter Geyer hat viele Jahre lang großzügig die Aktivitäten der Caritas unterstützt und auch in dem von ihm geleiteten Unternehmen soziale Maßstäbe gesetzt. Caritas-Direktor Landau hob etwa den Einsatz Dr. Geyers für die Bildung der Kinder in Mittel- und Osteuropa hervor. Dr. Geyer stehe für drei Dinge, sagte Landau in seiner Laudatio: Er zeige, „dass es immer auf einzelne Menschen ankommt, die sich für die starkmachen, die keine Lobby haben.“ Weiters zeige er, „dass Wirtschaft und Soziales, Erfolg und Verantwortung zusammengehören“. Und Geyer sei „einer, der anderen Menschen Mut macht“.

Kardinal Schönborn erwähnte die kirchlichen Ursprünge der Wiener Städtischen – unter ihren Gründungsmitgliedern im Jahr 1824 waren der damalige Wiener Erzbischof sowie viele Äbte niederösterreichischer und Wiener Stifte und Klöster: „Günter Geyer hat diese Wurzel betont und praktiziert.“ Der Kardinal dankte Dr. Geyer auch für dessen Übernahme der Obmannschaft im Verein „Unser Stephansdom“ und der Funktion des Präsidenten der Freunde des Dom- und Diözesanmuseums: „Mit Ihrer Hilfe wird das Museum nun um- und neugestaltet.“

In seiner Dankansprache verwies Günter Geyer auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihm „eigentlich nur eine Tradition fortsetzen: Die Wiener Städtische hat es seit Generationen als Aufgabe empfunden, im Sozialbereich Akzente zu setzen und sich zu engagieren.“ Es gebe, so der neue Komturritter des Gregoriusordens, „nichts schöneres als die faszinierende und zutiefst humanistische Aufgabe, anderen Menschen zu helfen“. Er nannte als Beispiel eine Aktion des Versicherungskonzerns – „Social Active Day“ – bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewürdigt werden, die „sich in ihrer Freizeit Menschen widmen, die besonderer Hilfe bedürfen.“ Mehrere tausend Menschen hätten dabei schon mitgemacht – „und in ihrem Namen möchte ich diese Auszeichnung annehmen“.

Der Gregoriusorden ist eine der höchsten päpstlichen Auszeichnungen für Laien. Der 1831 gestiftete Orden ist nach Papst Gregor dem Großen (590 bis 604) benannt.

 

 

 

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