Jugendliches Engagement ist ein Gewinn für die Gesellschaft 

 

erstellt am
24. 01. 13

Landesrätin Schmid präsentierte in Wien Vorarlberger Jugendbeteiligungsprojekte
Wien (vlk) - Landesrätin Greti Schmid begrüßt die Entwicklung einer gemeinsamen Jugendstrategie durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) mit dem Ziel, Jugendliche bei der Gestaltung ihrer Zukunft stärker einzubinden. Bei einer Tagung zu diesem Thema 23.01. in Wien erhielt Schmid von Bundesminister Reinhold Mitterlehner die Zusicherung, dass die Umsetzung der Jugendstrategie in Vorarlberg auch mit Projektgeldern des Bundes unterstützt wird, um diese sowohl qualitativ als auch quantitativ zu begleiten.

Das Anfang 2012 vom Ministerium gestartete Projekt stellt die Zielgruppe der 14- bis 24-Jährigen ins Zentrum. Die Bandbreite der Themen ist groß: Von Bildung, Beschäftigung und Unternehmergeist über Gesundheit und Freiwilligentätigkeit bis hin zu Partizipation, Kreativität und sozialer Integration. Letztlich ist Jugendpolitik eine Querschnittsmaterie, die auch die Länder und Gemeinden betrifft.

In Vorarlberg hat die Kinder- und Jugendbeteiligung bereits einen sehr hohen Stellenwert, sagte Schmid: "Wenn Jugendliche ihre Potenziale ausschöpfen können und motiviert sind, sich gesellschaftlich zu engagieren, dann ist das ein Gewinn für uns alle. Deshalb ist es uns wichtig, die Anliegen der jungen Menschen ernst zu nehmen. Gemeinsam können wir etwas bewegen. Wesentlich dabei ist, dass Jugendlichen durch Bildung und Beschäftigung bestmögliche Chancen für die Zukunft geboten werden."

Schmid nahm die Gelegenheit wahr, eine Reihe erfolgreicher Vorarlberger Projekte und Initiativen zur Kinder- und Jugendbeteiligung vorzustellen und zu erläutern. Die Jugend muss bestens informiert sein und ein langfristiges Ziel muss es sein, das Thema in einem kontinuierlichen Prozess auf Landesebene zu vertiefen und in Gemeinden, Bezirken und Regionen entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen aufzubauen und zu etablieren. Mit INVO - Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung wurde eine landesweite Koordinationsstelle geschaffen, die als Informationsdrehscheibe für die Kinder- und Jugendbeteiligung fungiert. Die Servicestelle INVO mit Sitz in Dornbirn wird im Auftrag des Landes vom Jugendinformationszentrum Vorarlberg (aha) geführt.

Das Projekt "Jugend & Politik" wird vom Jugendinfozentrum "aha" zusammen mit Jugendlichen und mit der Landesverwaltung erarbeitet, um die jungen Menschen stärker mit dem politischen Geschehen und mit den Möglichkeiten der politischen Beteiligung vertraut zu machen. Landesrätin Schmid: "Insbesondere vor dem Hintergrund der Änderung des Wahlalters sind Projekte zur Einbindung der Jugendlichen aus demokratiepolitischer Sicht wichtig." Zum Angebot gehört unter anderem der "FrageRaum Politik", an dem im Jahr 2012 mehr als 400 Jugendliche teilgenommen haben. "aha" ist seit 19 Jahren ein fixer Bestandteil in der Jugendinformation und der Jugendarbeit des Landes. Neben jährlichen Schwerpunkten (z.B. Lehrstellenbörse, Auslandsaufenthalte) und zahlreichen Auftritten und Präsentationen (Finanzführerschein, Frühjahrs- und Herbstmesse, Umweltwochen, Bodenseegipfel, Jugendmessen) werden Projekte auf nationaler und internationaler Ebene durchführt.

Der Landesjugendbeirat besteht aus 16 Organisationen und sechs beratenden bzw. kooptierten Einrichtungen. Er vertritt die Interessen der Vorarlberger Jugendlichen mit dem Ziel, die gesellschaftliche Mitwirkung junger Menschen in allen Lebensbereichen zu verstärken. Der Landesjugendbeirat berät die Landesregierung in Fragen, die junge Menschen betreffen. So wirkt er aktiv an der Erarbeitung des Vorarlberger Jugendschutzgesetzes mit und ist auch derzeit damit betraut.

Österreichweit einzigartig ist, dass in Vorarlberg die Jugendorganisationen anhand selbst erarbeiteter Richtlinien der Landesregierung einen Vorschlag zur Geldaufteilung vorlegen können. Die vom Land geförderten Jugendorganisationen zählen zusammen über 39.000 Mitglieder. "Es ist ein sehr positives Zeichen, dass wir so viele Jugendliche haben, die sich für ihre Anliegen und für die Allgemeinheit einsetzen", betont Landesrätin Schmid.

 

 

 

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