Studienabschluss-Rekord an der Universität Wien 

 

erstellt am
23. 01. 13

Rund 10.500 Studienabschlüsse im vergangenen Studienjahr
Wien (universität) - Im Studienjahr 2011/12 wurden an der Universität Wien 10.500 Studien abgeschlossen. Das ist die höchste Zahl an Studienabschlüssen, die jemals in einem Studienjahr erreicht wurde. Dieser erfreuliche Rekord dokumentiert die Position der Universität als größte Bildungseinrichtung Österreichs. Zu diesem bemerkenswerten Ergebnis führen nicht nur die Umstellung auf das Bologna-Studiensystem, sondern auch die Begleitmaßnahmen der Universität beim Abschluss der Diplomstudien.

Im Studienjahr 2011/12 wurden an der Universität Wien 10.500 Studien abgeschlossen, das sind um 27 Prozent mehr Abschlüsse als im vorangegangenen Studienjahr. "Die Anzahl der Studienabschlüsse bringt die Leistung der AbsolventInnen und der MitarbeiterInnen der Universität in Studium und Lehre sehr eindrucksvoll zum Ausdruck", kommentiert Rektor Heinz W. Engl den neuen Rekord der Studienabschlüsse. "Im Namen der Universität Wien gratuliere ich unseren AbsolventInnen herzlich."

Mehrere Effekte führen zu dieser bemerkenswerten Steigerung: Das Bologna-System bringt mit den Bachelorstudien den ersten Studienabschluss nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern: Die Zahl der Bachelorabschlüsse ist um 30 Prozent auf 4.200 Studienabschlüsse gestiegen. Nachdem die Bachelorstudien inzwischen schon einige Jahre etabliert sind, bringen auch die aufbauenden Masterstudien zunehmend AbsolventInnen hervor. Im Bereich der Masterstudien ist die Zahl der Abschlüsse auf 870 und damit um 42 Prozent gestiegen. Mit 625 Promovierten im Studienjahr 2011/12 trägt die Universität Wien auch maßgeblich zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Österreich bei.

In den auslaufenden Diplomstudien ergreifen in den letzten Semestern wieder mehr Studierende die Chance, das Studium abzuschließen. Die Zahl der Diplomstudienabschlüsse insgesamt ist im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent, auf 4.800 Studienabschlüsse gestiegen. "Die Phase des Studienabschlusses ist auf Grund der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten sehr arbeitsintensiv. Trotz teils angespannter Betreuungsverhältnisse gelingt es den Studierenden und Lehrenden, gute Ergebnisse zu erzielen", so Vizerektorin Christa Schnabl. Die von der Universität Wien gesetzten Begleitmaßnahmen, wie das Einrichten zusätzlicher Gastprofessuren zur Betreuung die Diplomarbeiten, greifen und sind für Studierende und Lehrende eine wichtige Unterstützung."

Wermutstropfen bleibt, dass nur bei einer adäquaten Mittelausstattung im Sinne einer echten kapazitätsorientierten Universitätsfinanzierung die Betreuungsqualität und damit auch die Zahl der Studienabschlüsse weiter steigerbar wären.

 

 

 

Informationen: http://univie.ac.at

 

 

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at