Verstärkte Kooperation der JKU mit dem
 Petroleum Institute in Abu Dhabi

 

erstellt am
20. 02. 13
14.00 MEZ

Vertragsunterzeichnung in Anwesenheit von Außenminister Michael Spindelegger
Abu Dabi/Linz (jku) - In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, wurde in der Kalenderwoche 7 ein Kooperationsvertrag zwischen der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz und dem Petroleum Institute (PI) unterzeichnet. Bei der Unterzeichnung war auch Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger anwesend. Mit dem Vertrag soll die mehrjährige gute Zusammenarbeit zwischen den zwei Institutionen weiter gestärkt und ausgebaut werden.

Im Jahr 2005 begann die Annäherung der JKU mit dem PI, als die ersten Gespräche über mögliche Synergien im Bereich der neuen Studienrichtung Kunststofftechnik geführt wurden. Fünf Jahre später folgte die Unterzeichnung einer Absichtserklärung, mit welcher die Kooperation definiert wurde. Der Kontakt zum PI wurde mithilfe des Vorstandsvorsitzenden der OMV und ehemaligen Aufsichratsvorsitzenden der Borealis, Gerhard Roiss, hergestellt. Seit 2009 werden an der JKU mehrere Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien der Kunststofftechnik angeboten (Polymer Engineering, Polymer Chemistry, Management in Polymer Technologies), im Wintersemester 2013/14 kommt das Masterstudium Polymer Technologies and Science dazu. Fast zur gleichen Zeit wurden auch am PI mit Unterstützung von Borealis Kunststofftechnik-Studien entwickelt.

"Die JKU ist im Kunststoff-Bereich, einer der absoluten Wachstumsbranchen der Zukunft, führend in Österreich. Wir bieten eine fundierte Universitätsausbildung und moderne Infrastruktur. Es konnten in den vergangenen Jahren vier Kunststofftechnik-Institute eingerichtet werden. Dabei haben wir auch von der Zusammenarbeit mit dem PI profitiert, die nun weiter ausgebaut wird. Sie trägt zur Qualitätssicherung bei und stärkt unsere Attraktivität als Forschungspartner von weltweit erfolgreichen Unternehmen wie Borealis oder der OMV", erklärt der Rektor der JKU Richard Hagelauer.

Aufbauend auf der Absichtserklärung aus dem Jahr 2010 und in Anbetracht der signifikanten Entwicklung der zwei Institutionen wurde nun ein Kooperationsvertrag verfasst, der vergangene Woche in Abu Dhabi in Anwesenheit von Rektor Hagelauer, dem Präsidenten und Provost des PI, Ismail A. Tag, dem Vorsitzenden des PI Governing Board, Abdul Munim Saif Al-Kindy, dem österreichischen Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Peter Elsner-Mackay, sowie Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger unterzeichnet wurde.

Es wurde vereinbart, dass die JKU und das PI noch intensiver im Bereich der Kunststofftechnik, wie auch potenziell anderen Bereichen, gemeinsam kooperieren werden. Die Zusammenarbeit soll im Rahmen von Informations-, Mitarbeiter- und Studierendenaustausch, sowie gemeinsamen Forschungsaktivitäten, der Teilnahme an interuniversitären Veranstaltungen oder auch gemeinsamen Konferenzen, Workshops und Meetings erfolgen. Dazu wird ein beratendes Gremium eingerichtet, das sich aus jeweils zwei Mitgliedern der beiden Institutionen zusammensetzt und an den Rektor der JKU, sowie den Präsidenten und Provost des PI berichtet.

"Die Golfstaaten sind für uns ein potenziell wichtiger Raum, weil dort im Bereich der unterschiedlichen technischen Naturwissenschaften große Investitionen getätigt werden. Unser Ziel ist es, die JKU für Projektpartner, Studierende und große Unternehmen, die dort tätig sind, interessant zu machen. Mit dem Kooperationsvertrag haben wir weitere wichtige Schritte in diese Richtung gesetzt", betont Rektor Hagelauer.

 

 

 

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