Technologiezentrum Tulln wird erweitert

 

erstellt am
01. 03. 13
14.00 MEZ

Bohuslav: Anzahl der hochqualifizierten Arbeitsplätze steigt
St. Pölten (nlk) - Aufgrund des ständig steigenden Platzbedarfs wird das im Jahr 2005 eröffnete Technologiezentrum Tulln (TZT) erweitert. Das Land Niederösterreich und die Stadt Tulln werden rund 8,5 Millionen Euro in den Ausbau der dritten Stufe investieren, der bis zum Jahr 2014 abgeschlossen wird. Am 01.03. informierten Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki, Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk und Landtagsabgeordneter Mag. Alfred Riedl bei einem Pressegespräch in Tulln über das Projekt.

"Wir erweitern damit im Technologiezentrum die Gesamtfläche auf 5.500 Quadratmeter an vermietbaren Labor- und Büroflächen und steigern die Anzahl der hochqualifizierten Arbeitsplätze von derzeit 120 auf insgesamt 170", sagte dabei Bohuslav. "In die neuen Räumlichkeiten werden die bereits jetzt im Technologiezentrum Tulln ansässigen Firmen Sealife Pharma, das Accent Gründungsservice, die United Acces GmbH und Epi Frame übersiedeln. Als neue Mieter werden die Gerstenmayer GmbH, Bio Trac und Schimper in das neue Gebäude einziehen. Die im bestehenden Gebäude frei werdenden Flächen nutzt die Erber AG, um ihren Betrieb zu erweitern", führte die Landesrätin weiter aus.

"Insgesamt sind derzeit am Technopol Tulln etwa 650 Personen beschäftigt, darunter knapp 500 hochspezialisierte Forscherinnen und Forscher. Für Tulln und die Region sind das TZT sowie die angrenzenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein wesentlicher Wirtschaftsmotor", waren sich Bürgermeister Mag. Eisenschenk und Landtagsabgeordneter Riedl einig.

"Bereits im Jahr 2008 hat sich die Sealife Pharma GmbH für das TZT als Standort entschieden. Hier finden wir für unsere Forschungsarbeit die passende Infrastruktur vor und können die Synergien zwischen Ausbildung und Forschung am Technopol-Standort Tulln nutzen", sagte Mag. Dr. Alexander Pretsch, BSc., Geschäftsführer der Sealife Pharma GmbH. Die weiteren Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Technopol Tulln sind das AIT Austrian Institute of Technology GmbH, die Fachhochschule Wiener Neustadt - Standort Tulln, die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln, die Riviera GmbH, die SCIOTEC Diagnostic Technologies GmbH, die Universität für Bodenkultur Wien - Standort Tulln, das Wood k plus - Kompetenzzentrum für Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie, sowie die Zuckerforschung Tulln GesmbH.

Die Erweiterung des TZT ist für den Technologiestandort Niederösterreich ein weiterer Meilenstein. Seit dem Start des Technopolprogramms im Jahr 2004 hat sich Niederösterreich als internationaler Forschungs- und Technologiestandort etabliert. "Seit dem Start wurden 121 Forschungsprojekte mit einem gesamten Projektvolumen von rund 145 Millionen Euro initiiert und umgesetzt. Insgesamt arbeiten rund 1.120 Forscherinnen und Forscher an den vier Technopolstandorten in Wieselburg, Krems, Tulln und Wiener Neustadt", sagte ecoplus Geschäftsführer Mag. Miernicki.

 

 

 

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