erstellt am
06. 03. 13
14.00 MEZ

MEMC mit Zugang zu günstigerem Strom: Abkommen in Rom unterzeichnet

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Der heutige (5. März) war ein vielleicht entscheidender Tag für die Zukunft des Siliziumherstellers MEMC in Sinich. In Rom haben Landesregierung, Staat und MEMC ein Abkommen unterzeichnet, das dem Betrieb die Möglichkeit geben soll, Strom zu niedrigeren Preisen anzukaufen. Morgen, Mittwoch, wird die Vereinbarung bei einer Pressekonferenz in Bozen vorgestellt.

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Landesrat Roberto Bizzo, Claudio De Vincenti, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, und Mauro Pedrotti, Direktor von MEMC Italia, haben heute in Rom ihre Unterschriften unter ein für die Zukunft des Meraner Ablegers der MEMC und ihrer derzeit 332 (von 500) im Lohnausgleich stehenden Mitarbeitern vielleicht entscheidendes Dokument gesetzt. Mit diesem wird dem Siliziumhersteller die Möglichkeit eröffnet, gemeinsam mit einem Partner aus dem Energiebereich eine zweite Stromleitung zu verwirklichen, die - neben jener des staatlichen Netzbetreibers Terna - das italienische mit dem österreichischen Netz verbindet. "Mit dieser Merchant Line hat die MEMC die Chance, Strom auf dem europäischen Markt einzukaufen, und zwar zu Preisen, die weit unter den italienischen liegen", so Landesrat Bizzo.

Für Bizzo bildet das heutige Abkommen die Basis dafür, dass die Produktion in Sinich wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann. "Zudem ist es eine Art Pilotprojekt, weil es noch keine ähnlich gelagerten Fälle gibt", so der Landesrat, der auch glaubt, dass die Vereinbarung Schule machen könne. Auch Staatssekretär De Vincenti sieht einen doppelten Nutzen des Abkommens: Zum einen ermögliche es die Wiederaufnahme der Produktion, zum anderen garantiere es durch die Senkung der Stromkosten die Wettbewerbsfähigkeit der MEMC, die in einem innovativen und daher wichtigen Sektor tätig sei, so der Staatssekretär.

 

 

 

Informationen: http://

 

 

 

 

 

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