Neuer Maßstab in Sachen Sicherheit

 

erstellt am
14. 03. 13
14.00 MEZ

Bei der Sicherheitsgala im KUZ Eisenstadt wurde die neue Sicherheitsstrategie vorgestellt und erstmalig ein Sicherheitspreis des Landes in 6 Kategorien vergeben
Eisenstadt (blms) - Das neue Kultur- und Kongresszentrum in Eisenstadt war am Abend des 13.03. Veranstaltungsort der Sicherheitsgala 2013. Neben der Verleihung des Sicherheitspreises des Landes ­– die Auszeichnung wurde in den Kategorien Bundesheer, Rettungswesen, Sicherheitsprojekt, Polizei, Feuerwehr und Zivilcourage vergeben - stand die Präsentation der neuen Sicherheitsstrategie im Mittelpunkt des Galaabends. Vertreten waren neben den Spitzen der Landespolitik, angeführt von Landeshauptmann Hans Niessl, auch Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner und das Who is Who der Burgenländischen Sicherheit, insgesamt rund 300 Personen. Die Sicherheitsgala wurde im Rahmen des EU Projektes „Sicherheit im Burgenland“ organisiert.

Schon bisher wurden zahlreiche Aktivitäten und Weichenstellungen zur Erhöhung der Sicherheit im Burgenland umgesetzt. Nicht ohne Grund stand das Jahr 2012 ganz im Zeichen der Sicherheit. Fakt ist: Das Sicherheitslevel ist generell hoch im Burgenland. Und soll auch s, bleiben, deshalb ziehen alle maßgeblichen burgenländischen Sicherheitsdienstleister wie Polizei, Rettungswesen, Bundesheer oder die Feuerwehr mit dem Land Burgenland an einem Strang. Mit der Präsentation der neuen Sicherheitsstrategie wird der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt. Das Ziel ist klar, betonte Landeshauptmann Hans Niessl: „Im Jahr der Sicherheit ist es uns gelungen, die Rahmenbedingungen der Sicherheit im Burgenland wesentlich zu verbessern. Mit der Sicherheitshomepage, der Freiwilligenversicherung, einer Risikomanagementplattform für Gemeinden, der Landessicherheitszentrale, die zu einer integrierten Leitstelle ausgebaut werden soll, aber auch durch die Sicherheitsvereinbarung mit dem Bundeministerium für Inneres sind nachhaltige Weichenstellungen für die Zukunft des Landes gelungen.“ Diese Aktivitäten und zukünftige Maßnahmen würden durch die nun vorliegende Sicherheitsstrategie des Landes zu einem gemeinsamen Ganzen zusammengeführt. „Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass sich das Burgenland auch in der Sicherheit zu einer Musterregion entwickelt.“

In Sicherheit und Freiheit zu leben sei ein zentrales Grundbedürfnis der Menschen in Österreich, so die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, sie begrüßt die Bestrebungen des Burgenlandes, eine eigene Sicherheitsstrategie für das Land zu entwickeln: „Eine Sicherheitsstrategie ist immer willkommen, deshalb freut es mich besonders, dass ich heute bei dieser Präsentation mit dabei sein kann.“

Sicherheit ein wichtiger Wert
Sicherheit habe in der Gesellschaft einen besonders wichtigen Wert, so Prof. DI Martin Langer von der FH Campus Wien, Studiengang Integriertes Sicherheitsmanagement. Die Fachhochschule hat die Entwicklung der Strategie wissenschaftlich begleitet. Langer selbst arbeitet in der Projektleitung und Koordination des Strategieteams mit. Langer: „Langfristig ist nur sicher, wer aus Erfahrungen lernt und sich weiterentwickeln kann. Das gilt für Einzelpersonen gleichermaßen wie für Organisationen und Länder.“

Über ein Jahr lang haben Vertreter der unterschiedlichsten Behörden, Organisationen und Unternehmen gemeinsam an der Entwicklung dieser Strategie gearbeitet. Dabei wurden vier strategische Handlungsfelder entwickelt, die gemeinsam eine umfassende Sicherheitsvorsorge sicherstellen sollen. Diese sind: Förderungen und Leistungen; Information und Bewusstsein, Integrales Risikomanagement; Zusammenhalt und Vernetzung. Die Sicherheitsstrategie kann beim Verein Nachbarschaftshilfe Sicherheit über die Homepage www.sicherimburgenland angefordert werden. Eine kurzweilige animierte Präsentation der Strategie ist weltweit auf youTube zu sehen. Langer: „Die Strategie muss bekannt sein. Was nutzt die beste Strategie, wenn sie nicht bekannt ist?“

Sicherheitspreis verliehen
Menschen, die mit viel Einsatz und Engagement besondere Leistungen für den Bürger erbracht haben, vor den Vorhang zu holen, ist das große Ziel des neuen Sicherheitspreises des Landes Burgenland, der in Kooperation mit BVZ heuer erstmals vergeben wurde.
Der Sicherheitspreis wurde in sechs Kategorien ­– Bundesheer, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Sicherheitsprojekt 2012 und Zivilcourage – vergeben.

Die Preisträger sind: Militärhundeführerin Petra Schneidhofer (Kategorie Bundesheer), Manuel Neuberger, Samariterbund (Kategorie Rettungsdienste), das Projekt „First Responder“ des Roten Kreuzes (Kategorie Sichereitsprojekt), AbtlInsp. Johann Reisner (Kategorie Polizei), die Wettkampfgruppe der Ortsfeuerwehr St. Martin a.d.R-Berg (Kategorie Feuerwehr). In der Kategorie Zivilcourage gewann Muharrem Idrizaj.

In der Kategorie Zivilcourage und Sicherheitsprojekt wurde der Preis direkt von einer Jury vergeben, alle anderen Preisträger wurden in einer Internetabstimmung gewählt.

 

 

 

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