Mattersburg hat gut gewirtschaftet

 

erstellt am
22. 03. 13
14.00 MEZ

Der Rechnungsabschluss 2012 wurde einstimmig angenommen
Mattersburg (stadt) - Bei der Gemeinderatssitzung am 21. März stand der Rechnungsabschluss für das Jahr 2012 im Mittelpunkt. Er wurde einstimmig angenommen. Der Rechnungsabschluss 2012 der Stadtgemeinde Mattersburg weist erfreulicherweise weiterhin eine gute Finanzlage aus. Mit Gesamteinnahmen im Ordentlichen Haushalt in Höhe von € 13,8 Mio. (VJ € 11,9 Mio.) bzw. im Außerordentlichen Haushalt in Höhe von € 1,1 Mio. (VJ € 1,3 Mio.) wurde das vergangene Finanzjahr wieder mit einem Überschuss abgeschlossen.

Verbesserte Finanzlage
Der Schuldenstand hat sich im vergangenen Jahr leicht vermindert, die Einnahmenrückstände konnten verringert werden und die finanzielle Lage hat sich dadurch insgesamt verbessert. Im vergangenen Jahr wurde mit € 1,8 Mio. wieder kräftig investiert, wobei der Schwerpunkt mit € 0,8 Mio. eindeutig beim Straßenbau lag. In den letzten beiden Jahren wurden damit insgesamt € 1,8 Mio. in die Gemeindestraßen investiert.
"Die Stadtgemeinde hat im vergangenen Jahr alle ihre Verpflichtungen erfüllt, auch in den vergangenen schwierigen Finanzjahren mussten keine Kürzungen bei den Leistungen für die Bürger und die Vereine vorgenommen werden" zieht Bgm. Ingrid Salamon Bilanz.

Stabile Einnahmen durch leichte Bevölkerungszunahme
Einnahmenseitig zeigt sich bei den Ertragsanteilen (wichtigste Einnahmenpost) und bei den eigenen Gemeindeabgaben (v.a. bei der Kommunalsteuer) weiterhin eine steigende Entwicklung. "In Betracht der aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten und bei den öffentlichen Budgets machen wir anscheinend im Großen und Ganzen vieles richtig und können daher mit der Entwicklung in Mattersburg sehr zufrieden sein" fasst Finanzstadtrat Hubert Lang zusammen.

Weitere Punkte
Weiters wurde in der Gemeinderatssitzung beschlossen, Fotovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Dachflächen anzubringen und damit als Klimabündnisgemeinde einen weiteren Akzent im Bereich Umweltschutz zu setzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt betraf den Grundsatzbeschluss, im ehemaligen Sonderpädagogischen Zentrum in Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle Mattersburg ein Musikerheim zu errichten. Auch andere Vereine sollen das Haus nützen können.

Beschlossen wurde außerdem der Ankauf von Bauland-Aufschließungsgebiet zur Schaffung von Einfamilienhausbauplätzen in der Pielgasse.

Resolution gegen Liberalisierung der öffentlichen Trinkwasserversorgung
Auf Initiative von Umwelt-Gemeinderätin Rafaela Strauß wurde eine Resolution verabschiedet, die sich gegen die Liberalisierung und Privatisierung der öffentlichen Trinkwasserversorgung ausspricht.

 

 

 

Informationen: http://

 

 

 

 

 

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