Schmied eröffnet Dürer-Schau der
 Albertina in Washington

 

erstellt am
19. 03. 13
14.00 MEZ

Albertina zeigt 130 Werke von Albrecht Dürer in Washington. Claudia Schmied: "Internationale Präsenz unserer Kunstschätze ist von besonderer Bedeutung."
Washington / Wien (bmukk) - In der US-amerikanischen Hauptstadt Washington eröffnete Kulturministerin Claudia Schmied heute gemeinsam mit den Direktoren von Albertina und National Gallery, Klaus Albrecht Schröder und Earl Powell, die Ausstellung "Albrecht Dürer - Watercolors and Drawings from the Albertina".

130 Arbeiten von Dürer werden bis Anfang Juni in der National Gallery in Washington zu sehen sein. Es ist nach 1984 bereits die zweite Kooperation zwischen den beiden Häusern. "Für Staaten wie Österreich, deren Stellung in der Welt in hohem Maß von Kunst und Kultur geprägt ist, ist die internationale Präsenz seiner Kunstschätze von besonderer Bedeutung", so Ministerin Schmied. "Sie ermöglicht es Menschen, Kunstwerke "unmittelbar vor ihrer Haustür" erleben zu können. Diesmal reisen die österreichischen Schätze zu den Menschen in Washington."

Schmied erinnerte zudem an die lange Kooperation zwischen Österreich und den USA im Kulturbereich. Eine Tradition, die erfreuliche, aber auch bedrückende Aspekte aufweist. So retteten Spezialbeauftragte der amerikanischen Streitkräfte am Ende des 2. Weltkriegs und danach österreichische Kunstwerke und Baudenkmäler vor der Zerstörung durch die Nationalsozialisten. Dieses Thema arbeitet der Hollywood-Film "Monuments Men" von George Clooney auf, der derzeit in den Babelsberg Studios in Potsdam gedreht wird und Ende 2013 in die Kinos kommen soll.

"Mit der aktuellen Ausstellung wollen wir nochmals Danke sagen und gemeinsam mit der Albertina, deren Sammlungen mehrfach von Zerstörung bedroht waren, unsere Dankbarkeit gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika ausdrücken", sagt Ministerin Schmied.

 

 

 

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